Aktuelles

Maximilian Götz
25.09.2017

Maximilian Götz zieht positives Fazit nach ADAC GT Masters-Saison 2017

  • Maximilian Götz und Teamkollege Patrick Assenheimer verbuchen einen Podestplatz für das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport
  • Punktereigen: Mercedes-AMG Fahrer Götz fährt 2017 sieben Mal in die Punkte
  • Max: "Es war eine tolle Saison, ich hatte viel Spaß."

Bereits vor dem Finalwochenende der ADAC GT Masters-Saison 2017 hatte Maximilian Götz einen Grund zum Feiern. Nach der Disqualifikation zweier Konkurrenten wurden die Ergebnisse der beiden Rennen auf dem Sachsenring angepasst. So bekamen Götz und sein Teamkollege beim Mercedes-AMG Team HTP Motorsport, Patrick Assenheimer, im Sonntagsrennen den zweiten Platz zugesprochen. Für das Duo ist es der erste Podestplatz in dieser Saison.

Sieben Mal fuhren Götz und Assenheimer in der Saison 2017 in die Punkteränge. Götz zeigte zudem regelmäßig im Qualifying auf. Drei Mal verpasste der Uffenheimer als Zweiter die Pole Position nur knapp. Am Finalwochenende des ADAC GT Masters in Hockenheim lief es für Götz und Assenheimer nicht rund. In beiden Rennen sahen sie nicht die Zielflagge. Die positive Saisonbilanz trübt das jedoch nicht.

Wie fühlt sich das nachträgliche Podium vom Sachsenring für dich an?
Es ist der erste Podestplatz seit meinem Comeback im ADAC GT Masters. Daher war die Freude über die Nachricht natürlich groß. Allerdings finde ich es schade, dass Patrick und ich durch die Entscheidung am 'Grünen Tisch' die Siegerehrung nicht miterleben konnten. Den Pokal haben wir auch noch nicht überreicht bekommen.

Welches Fazit ziehst du nach deiner Comeback-Saison im ADAC GT Masters?
Es war eine tolle Saison, ich hatte viel Spaß. Das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport ist eine tolle Mannschaft. Auch die Zusammenarbeit mit Patrick hat prima funktioniert. Er hat über das Jahr hinweg einen guten Job gemacht. Wir haben zusammen unser Bestes gegeben, auch wenn es nicht immer einfach war.

Vor allem am Finalwochenende war irgendwie der Wurm drin, oder?
Ja, wir hatten uns die Performance nach dem tollen Speed auf dem Sachsenring anders vorgestellt. Der Freitag lief nicht wie geplant und das hat uns aus dem Konzept gebracht. Wir konnten uns nicht wie gewohnt vorbereiten. In diesem hart umkämpften Feld kann man sich keine Fehler erlauben. Obwohl die Saison nun vorbei ist, werden wir genau analysieren, warum uns in Hockenheim die Pace fehlte.

Wie sehen deine Pläne für die Winterpause aus?
Füße hochlegen ist bei mir noch lange nicht angesagt. Als Rennfahrer will ich natürlich so oft wie möglich im Cockpit sitzen. Es gibt noch ein paar Neuigkeiten, aber das verrate ich euch bald.

Maximilian Götz
18.09.2017

Maximilian Götz zeigt beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring starken Speed

  • Aufholjagd gelungen: Der Mercedes-AMG Fahrer beim Team HTP Motorsport holt Punkte am Samstag
  • Starke Leistung am Sonntag: Podest nur knapp verpasst
  • Max: "Es war insgesamt ein cooles Wochenende. Wir waren die ganze Zeit bei der Musik."

Mercedes-AMG Pilot Maximilian Götz reist zufrieden vom vorletzten Rennwochenende des ADAC GT Masters in der Saison 2017 ab. Auf dem Sachsenring fuhr der 31-Jährige zusammen mit seinem Teamkollegen beim Mercedes-AMG Team HTP Motorsport, Patrick Assenheimer, zwei Mal in die Punkte. Im ersten Rennen am Samstag kämpfte sich das Duo von Startplatz 18 auf Rang neun nach vorne und erbte nach einer Strafe gegen einen Konkurrenten Position acht. Im zweiten Rennen am Sonntag toppte das Duo die Leistung vom Vortag. Allerdings fehlte ein wenig das nötige Rennglück, um aufs Podest zu fahren.

Das Ergebnis der beiden Rennen auf dem Sachsenring ist aufgrund der Disqualifikation eines Konkurrenten vorläufig. Bis zur Verhandlung vor dem Berufungsgericht des DMSB gibt es keinen Sieger und Zweitplatzierten des Sonntagsrennens, sowie keinen Zweitplatzierten des Samstagsrennens. Die nachfolgenden Fahrzeuge, darunter Götz und Teamkollege Assenheimer, rücken vorerst nicht auf.

Das ganze Rennwochenende über zeigte Götz im Mercedes-AMG GT3 eine starke Pace und fuhr bereits ab dem ersten Training an der Spitze mit. Eine Pole Position blieb ihm wie bereits am Red Bull Ring und in Zandvoort nur knapp verwehrt. Am Ende des Zeittrainings fehlten dem 31-Jährigen 0,035 Sekunden auf die Pole-Zeit, dennoch reichte es für Götz zu einem Platz in der ersten Startreihe. Beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring (22. - 24. September) will der Uffenheimer noch einmal alles geben.

Im ersten Rennen hast du eine tolle Aufholjagd hingelegt. Wie bist du auf Rang acht nach vorne gekommen?
Ich habe mich mit Ruhe und Geduld durchs Feld gekämpft und mehrere Autos überholt. Das hat viel Spaß gemacht hat. So muss Motorsport sein! Zum anderen habe ich von Fehlern und Problemen meiner Konkurrenten profitiert. Als ein Pilot vor mir nach dem Rennen bestraft wurde, bin ich von Position neun auf Rang acht vorgerückt. Da hatten wir also Glück. Dafür hatten wir beim Start Pech, weil sich Patrick in einer unglücklichen Position befand. Er war außen und hat einige Plätze verloren. Deshalb hätte ich nicht gedacht, dass wir am Ende noch so weit nach vorne kommen. Umso größer ist natürlich die Freude über das Ergebnis.

Das zweite Rennen lief noch besser - du hast nur knapp das Podium verpasst...
Es war insgesamt ein cooles Wochenende. Wir waren die ganze Zeit bei der Musik. In den Sektoren zwei und drei waren wir sehr schnell, nur im ersten Sektor haben wir immer etwas verloren. Trotzdem lief der Start ins zweite Rennen gut. Ich habe nichts riskiert und Position zwei verteidigt. Der Polesetter und ich haben uns dann vom Rest des Feldes abgesetzt. Ich habe gehofft, dass es kein Safety Car gibt, das unseren Vorsprung zunichtemacht. Leider kam es dann doch und Patricks Restart war leider nicht optimal. So sind wir aus den Podesträngen gerutscht. Das ist schade, denn nach der Aufholjagd am Samstag und der guten Leistung am Sonntag hatten wir uns ein Podium verdient.

Wie fällt vor dem Finale in Hockenheim deine Bilanz der Saison 2017 aus?
Wir hatten insgesamt gute Wochenenden bis auf den Nürburgring. Da bin ich am Sonntag unverschuldet ausgeschieden. Die Saison läuft vom Speed her echt gut. Es ist nur schade, dass wir das noch nicht in die gewünschten Ergebnisse ummünzen konnten.

Dein Pole-Fluch klebt dir leider immer noch an den Fersen...
Ja, ich habe schon wieder nur um einen Wimpernschlag die Pole Position für das zweite Rennen verpasst. Das ist mir nun schon zum dritten Mal in diesem Jahr passiert. Echt nervig! Beim Finale in Hockenheim muss es endlich mit der Pole Position klappen.

Hast du weitere Ziele für das Wochenende in Hockenheim?
Ich will zum Abschluss der Saison noch einmal zeigen, dass ich zu den schnellsten Fahrern im ADAC GT Masters gehöre. Wir sind gut aufgestellt für Hockenheim und bereiten uns wie gewohnt vor, auch wenn wir nicht einmal eine Woche Zeit haben. Ich rechne nicht damit, dass Mercedes wieder so dominant sein wird wie am Sachsenring. Es wird ein spannendes Finale!

Maximilian Götz
07.08.2017

Rückschlag beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring

  • Maximilian Götz und Mercedes-AMG Team HTP Motorsport tun sich in der Eifel schwer
  • Schadensbegrenzung am Samstag: Punkteserie im ADAC GT Masters hält an
  • Unverschuldeter Ausfall in der ersten Kurve beim Sonntagsrennen
  • Max: "Wir hatten uns mehr ausgerechnet, aber ab Freitag gab es Probleme."

Für Maximilian Götz ging es nur eine Woche nach seinem Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps rasant weiter. Auf dem Nürburgring stand für den Mercedes-AMG Piloten beim Team HTP Motorsport das fünfte Rennwochenende des ADAC GT Masters an.

Nach einem schwierigen Qualifying gelang Götz und seinem Teamkollegen Patrick Assenheimer eine starke Aufholjagd im Samstagsrennen. Das Mercedes-Duo verbesserte sich vom 17. Startplatz bis auf die siebte Position. Damit setzte Götz seine Serie in der 'Liga der Supersportwagen' fort. Er erreichte am vierten aufeinanderfolgenden Rennwochenende die Punkteränge im Feld aus rund 30 GT3-Rennwagen.

Am Sonntag war das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport Duo vom Pech verfolgt. Von Startplatz 20 wurde Götz in der ersten Kurve unverschuldet in eine Kollision verwickelt. Dabei wurde sein Mercedes-AMG GT3 so stark beschädigt, dass das Team die Fahrt nicht fortsetzen und das Rennen vorzeitig beenden musste.

In der Gesamtwertung belegt Götz nach fünf von sieben Rennwochenenden den 17. Platz mit 36 Punkten. Für den ADAC GT Masters-Champion von 2012 geht es vom 15. bis 17. September 2017 weiter auf dem Sachsenring.

Max, in beiden Qualifyings habt ihr euch diesmal sehr schwer getan. Woran lag es?
Das ganze Wochenende lief, ehrlich gesagt, nicht gut. Wir hatten uns mehr ausgerechnet, aber ab Freitag gab es Probleme mit dem Auto. Es fehlte einfach die Pace. Allein im ersten Sektor hatten wir sechs, sieben Zehntel Rückstand auf die Konkurrenz. Leider wissen wir nicht, woher die Schwierigkeiten kamen. Mein Teamkollege Patrick tat sich im ersten Qualifying schwer, und am Sonntag bekam ich die Reifen nicht richtig ans Arbeiten. Das Auto war einfach nicht im optimalen Fenster.

Im ersten Rennen ist euch mit Platz sieben dennoch eine gute Schadensbegrenzung gelungen.
Ja, im Rennen konnten wir die Probleme mit der fehlenden Pace etwas kompensieren. Patricks Start war wirklich super. Natürlich haben wir etwas von den Rangeleien vor uns profitiert, aber er hatte sich in der ersten Kurve auch perfekt positioniert. Nachdem ich unseren Mercedes-AMG GT3 übernommen hatte, konnte ich mit zwei coolen Manövern direkt einen Audi und einen Porsche überholen. Danach war das Rennen relativ ereignislos aus meiner Sicht. Der Abstand auf die Vordermänner war zu groß, und von hinten bekam ich keinen Druck. Platz sieben war ein gutes Ergebnis, damit waren wir wirklich zufrieden.

Was genau ist im zweiten Rennen am Sonntag passiert?
Einfache Geschichte: Wenige hundert Meter nach dem Start wurde ich abgeschossen. Der Nissan kam von hinten angepflügt, hat sich auf der Bremse vertan und die vor ihm fahrenden Autos abgeräumt. Dabei wurde ich leider auch getroffen, da war ich chancenlos. Unser Auto wurde stark beschädigt und wir mussten das Rennen frühzeitig aufgeben. Kein schöner Rennsonntag. Jetzt schauen wir, dass wir beim nächsten Rennen wieder vorne angreifen.

Was rechnest du dir für das nächste Rennwochenende auf dem Sachsenring aus?
Auf dem Sachsenring bin ich zuletzt vor drei Jahren im ADAC GT Masters gefahren. Das Podium dort kenne ich aber, in meinem Meister-Jahr 2012 wurden wir dort Dritter. Wir werden vor dem Wochenende, wie die meisten anderen Teams auch, auf dem Sachsenring noch einmal testen. Im vergangenen Jahr hat ein Mercedes gewonnen, die Strecke sollte dem Auto also entgegenkommen. Zuerst müssen wir aber unsere Probleme in den Griff bekommen. Am Nürburgring war der Rückstand einfach zu groß. Wir müssen analysieren, was nicht gepasst hat.

Maximilian Götz
02.08.2017

Klassensieg für Maximilian Götz bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps

  • Sieg in der Pro AM-Klasse für Mercedes-AMG Pilot Maximilian Götz bei seinem Gastauftritt im Blancpain GT Series Endurance Cup mit dem Team BLACK FALCON
  • Platz zwölf in der Gesamtwertung: Drittstärkster Mercedes-AMG GT3 im Feld
  • Maximilian: "Ich bin mächtig stolz darauf, innerhalb von vier Jahren den Gesamtsieg und den Pro AM-Klassensieg in Spa eingefahren zu haben."

Mit den 24 Stunden von Spa-Francorchamps stieg vergangenes Wochenende das Saisonhighlight des Blancpain GT Series Endurance Cup. Bei der härtesten Probe für Mensch und Maschine hatte Maximilian Götz einen Gaststart im Mercedes-AMG GT3 für das Team BLACK FALCON. Nach seinem Gesamtsieg im Jahr 2013 feierte der Uffenheimer vier Jahre später am vergangenen Sonntag den Sieg in der Pro AMKlasse.

Die 24 Stunden von Spa-Francorchamps boten auch dieses Jahr alles, was zu einem der größten Spektakel im Langstrecken-Motorsport gehört. Das Wetter zeigte sich von seiner gnädigen Seite, lediglich bei Nacht erschwerte ein Regenschauer den Piloten das Leben, jedoch nicht für den 31-Jährigen.

Von Startplatz 38 aus war die Ausgangslage für Götz und seine Teamkollegen Oliver Morley, Miguel Toril und Marvin Kirchhöfer alles andere als rosig. Am Ende machte das Quartett einen riesigen Satz nach vorn und verbesserte sich um satte 26 Plätze. Starke, stets faire Zweikämpfe und eine Top-Strategie bei einsetzendem Regen waren der Schlüssel zum Erfolg.

Am kommenden Wochenende startet Götz im Rahmen des fünften Laufs des ADAC GT Masters 2017 auf dem Nürburgring.

Maximilian, ihr habt vergangenes Wochenende eine beeindruckende Aufholjagd geboten. Glückwunsch zum Klassensieg!
Danke. Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben uns als Ziel gesteckt, den Sprung unter die besten Zehn zu schaffen. Leider ist uns das nicht ganz gelungen. Das Feld im Endurance Cup ist einfach durch die Bank hochgradig besetzt. Wir haben in unserer Aufholjagd natürlich auch von dem einen oder anderen Ausfall profitiert. Dennoch waren die 24 Stunden für uns vollgepackt mit spannenden Zweikämpfen. Mit dem Sieg in der Pro AM-Klasse und Gesamtplatz zwölf bin ich dennoch mehr als zufrieden. Ich bin mächtig stolz darauf, innerhalb von vier Jahren den Gesamtsieg und den Pro AM-Klassensieg eingefahren zu haben.

Mit neun Stunden bist du über ein Drittel des gesamten Rennens hinter dem Steuer gesessen. Wie liefen deine Stints?
Ich hatte Zweikämpfe ohne Ende. Am meisten hat es Spaß gemacht, wenn ich gegen die etablierten Piloten im Endurance Cup gefightet habe. Auch die teaminternen Duelle unter uns Mercedes-AMG Piloten waren klasse. Mit Daniel Juncadella zum Beispiel, den ich noch gut aus meiner DTM-Zeit kenne - das war klasse. Auch die Überrundungen haben diesmal richtig gut geklappt. Alles lief fair ab, die anderen haben immer genug Platz gelassen, um sauber vorbeizukommen. Unser Auto hatte nach den 24 Stunden keinen einzigen Kratzer. So etwas gibt es selten, aber so muss es auch sein. Wir haben das vorher auch teamintern besprochen, dass wir keinerlei unnötiges Risiko eingehen sollen.

Der Regengott hat in den frühen Morgenstunden am Sonntag wie auf Kommando darauf gewartet, dass du wieder ins Auto steigst...
Das war vom Timing her nahezu perfekt. Wir hatten gerade den Fahrerwechsel und natürlich gleich die Regenreifen montiert. Spa bei Regen ist noch einmal einen Tick spannender. Etwa die Hälfte des Feldes hat gepokert und blieb auf Slicks. Unsere Entscheidung war allerdings goldrichtig, denn ich habe gepusht und dadurch weiter an Boden gutgemacht. Ich fühle mich bei Regen einfach pudelwohl - das habe ich erst vor kurzem bei meinem Auftritt in Suzuka im Rahmen der Blancpain GT Series Asia erneut unter Beweis gestellt.

Du bist mit deinen drei Teamkollegen noch nie zuvor gefahren. Wie lief die Zusammenarbeit?
Alle drei haben einen Top-Job gemacht. Da bin ich stolz darauf, dass wir vom Fleck weg so stark performen konnten und so schnell zusammengefunden haben. Ich konnte aus meiner ganzen Erfahrung, die sich über die Jahre in Spa angehäuft hat, aus dem Vollen schöpfen. Das kam den Jungs auch entgegen. Wir funken auf einer Wellenlänge, was für die Zusammenarbeit und schließlich auch für das Ergebnis ganz wichtig war.

Für dich geht es Schlag auf Schlag weiter: Kommendes Wochenende steht das fünfte Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring an...
Der Nürburgring zählt zweifellos zu meinen Lieblingsstrecken. Dort war ich bislang immer gut unterwegs. Auch der Mercedes-AMG GT3 sollte dort ziemlich gut funktionieren. Daher ist mein erklärtes Ziel die Pole Position. Und im Rennen wollen wir unbedingt aufs Podium fahren, sofern wir unser Potenzial voll ausschöpfen können. Ich habe auf dem Nürburgring schon einiges gewonnen, habe dort 2015 mit Platz fünf und sechs mit die stärksten Ergebnisse meiner DTM-Zeit eingefahren. Daran gilt es diesmal anzuknüpfen.

Maximilian Götz
24.07.2017

Pech für Maximilian Götz nach starker Leistung beim ADAC GT Masters in Zandvoort

  • Bitteres Aus für den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 84 nach zwischenzeitlicher Führung im Sonntagsrennen
  • Starke Aufholjagd von Mercedes-AMG Team HTP Motorsport-Pilot Maximilian Götz im Samstagsrennen
  • Max: "Ich war superschnell unterwegs und habe 18 Sekunden Vorsprung auf meine Verfolger herausgefahren."

Ein starkes Wochenende von Maximilian Götz bei der vierten Saisonstation des ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort fand ein bitteres Ende. Im Regenrennen am Sonntag lag der ADAC GT Masters-Champion von 2012 in Führung, als das Safety Car auf die Strecke kam und seinen klaren Vorsprung zunichtemachte. Wie der Großteil des Feldes kam der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 84 während der Safety-Car-Phase an die Box. Der Wechsel von Götz auf Teamkollege Patrick Assenheimer verlief nicht reibungslos, da das Duo von Konkurrenten behindert wurde. Auf die Positionsverluste beim Boxenstopp folgte wenig später das bittere Aus. Assenheimer kam bei sehr nassen Bedingungen ins Rutschen und schlug in die Streckenbegrenzung ein.

Trotz dieses Rennens der verpassten Chancen kann Götz Positives aus Zandvoort mitnehmen. Am Samstag zeigte der Pilot des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport im ersten Rennen eine starke Aufholjagd. Er fuhr den von Startplatz 17 gestarteten Mercedes-AMG GT3 in die Punkte. Seinen Speed hat Götz zudem mit Startplatz zwei am Sonntag deutlich unter Beweis gestellt, es fehlt also nur noch das nötige Rennglück. Seinen nächsten Auftritt im ADAC GT Masters hat der Uffenheimer vom 4. bis 6. August auf dem Nürburgring. Zuvor bestreitet er die 24 Stunden von Spa-Francorchamps (27. bis 30. Juli) im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon. Mit seinen Teamkollegen Oliver Morley, Miguel Toril und Marvin Kirchhöfer greift Götz im Pro-AM Cup an.

Das Rennen am Sonntag fing ja perfekt für dich an, aber dein Speed wurde nicht belohnt. Wie hast du das Regenchaos erlebt?
Ich war superschnell unterwegs und habe 18 Sekunden Vorsprung auf meine Verfolger herausgefahren. Dann kam leider das Safety Car auf die Strecke und das war es dann mit meinem Polster. Fast alle Autos sind an die Box gekommen und dadurch gab es ein Gewusel in der Boxengasse. Das hat uns viel Zeit und ein paar Positionen gekostet. Für solche Situationen sollte in Zukunft vielleicht eine bessere Lösung gefunden werden, denn in der gesamten Boxengasse herrschte wirklich Chaos. Und dann hat Patrick leider das Auto verloren. Es war ein Rennen der verpassten Chancen.

Auch mit dem Qualifying hast du noch eine Rechnung offen...
Die Pole Position ist jetzt mal fällig, nachdem ich sowohl am Red Bull Ring als auch hier in Zandvoort Zweiter war. Mir war klar, dass das Auto großes Potential hat. Leider hatte ich im letzten Sektor einen kleinen Fehler und habe dadurch Zeit verloren. Mir fehlten gerade einmal 0,015 Sekunden auf die Pole Position. Dennoch war ich erneut bester Mercedes-AMG Pilot und das ist immer mein Ziel.

Wie hast du das Auto im ersten Rennen am Samstag von Startplatz 17 auf Rang neun gebracht?
In den letzten zwei Runden des Rennens habe ich drei Autos überholt! Das hat Spaß gemacht, vor allem, als ich mit Christopher Mies den amtierenden Meister passiert habe. Er kam nach dem Rennen zu mir und meinte: Geil gemacht! Das ist ein tolles Kompliment. Natürlich hatte ich bei meiner Aufholjagd auch etwas Glück, weil vor uns ein paar Konkurrenten Reifenschäden hatten. Aber die restlichen Positionen habe ich mir erarbeitet.

Warum zählt Zandvoort zu deinen Lieblingsstrecken?
Zandvoort ist immer schön zu fahren und ich habe gute Erinnerungen an die Strecke. Vor 14 Jahren bin ich hier Meister in der Formel BMW ADAC geworden. Außerdem finde ich die Atmosphäre so nah am Strand einfach super. Hier kommt es wirklich noch auf die fahrerische Leistung an - ein absoluter Oldschool-Kurs.

Bevor es im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring weitergeht, wartet ein Highlight auf dich: Die 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Was hast du dir vorgenommen?
Spa zählt wie Zandvoort zu meinen Lieblingsstrecken und ich habe meine Pace dort mehrfach unter Beweis gestellt. Wie bei jedem Rennen möchte ich bester Mercedes-AMG-Pilot sein. Da ich dieses Jahr im Pro-AM-Cup starte, lautet das Ziel, in dieser Klasse den Sieg einzufahren. Ich möchte aber auch jede Runde im Auto einfach genießen.

Maximilian Götz
28.06.2017

Erdbeben, Gummiabrieb aus der Tüte und Sieg: Verrücktes Wochenende in Suzuka

  • Maximilian Götz und Teamkollege Hunter Abbott gewinnen zweiten Lauf der Blancpain GT Series Asia auf dem Formel-1-Kurs in Suzuka
  • Regen am Sonntag: Götz zeigt seine ganze Klasse unter schwierigen Rennbedingungen
  • Maximilian: "Die Strecke macht im Nassen besonders Spaß, sie ist sehr verwinkelt und sehr herausfordernd - eine typische Männerstrecke."

Gerade noch im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring geglänzt, zog es Maximilian Götz vergangenes Wochenende in die weite Ferne, um die lange Pause zum Rennen in Zandvoort Ende Juli sinnvoll auszunutzen. Der Uffenheimer folgte einer Einladung und reiste für einen Gastauftritt in der Blancpain GT Series Asia nach Japan. Gemeinsam mit Teamkollege Hunter Abbott pilotierte Götz einen Mercedes-AMG GT3 für das Team GruppeM Racing.

Max, erster Sieg im gerade einmal zweiten Rennen auf einem hochanspruchsvollen Kurs wie Suzuka. Gratulation!
Vielen Dank. Die gesamte Zeit in Japan war einfach unglaublich. Und mich dann mit einem Sieg von den tollen Fans zu verabschieden, ist der Hammer. Ich habe das zweite Rennen für uns eröffnet und die Bedingungen waren schon zu Beginn sehr knifflig. Kurz vor dem Start fing es an zu nieseln. Die Strecke war anfangs noch trocken, wurde aber schnell feucht. Es stand jedoch nicht zur Debatte, auf Regenreifen loszufahren. Ich bin zuvor noch nie in Suzuka gefahren. Dieser technisch äußerst anspruchsvolle Kurs bei einsetzendem Regen auf Trockenreifen ist schon eine Herausforderung für sich. Ich wusste allerdings, dass der Asphalt recht griffig ist und wie ich die beste Linie für mich zu wählen habe. Das hat auch gleich perfekt funktioniert und ich kämpfte mich schnell bis auf Platz zwei nach vorn. Ich habe das Auto dann auf P1 an Hunter übergeben.

Nach dem Stopp seid ihr als Zweiter zurück auf die Strecke gekommen...
Ja, wir haben beim Fahrerwechsel etwas Zeit verloren. Darauf hat uns ein Gegner überholt, allerdings unter Doppelgelb. Damit wäre er sowieso bestraft worden. Daher spielt es keine Rolle, dass ihm kurz vor Schluss ein Reifen geplatzt ist. Wir hätten nach der Strafe das Rennen so oder so gewonnen. Die Strecke macht im Nassen besonders Spaß, sie ist sehr verwinkelt und sehr herausfordernd - eine typische Männerstrecke eben und erinnert mich ein wenig an den Circuit Zandvoort. Da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Im ersten Rennen seid ihr haarscharf an einem Podestplatz vorbeigeschrammt. Was ist passiert?
Wir waren von Anfang an gut bei der Musik. Allerdings hatten wir ein Handicap. In der Blancpain GT Series Asia gibt es keine Performancegewichte oder eine Balance of Performance-Regelung. Stattdessen müssen die drei Podiumskandidaten eines Rennens beim folgenden Lauf zehn Sekunden länger an der Box stehen als alle anderen. Da Hunter die Woche zuvor in Thailand gewonnen hatte, traf es diesmal uns.

Bis zum Schluss habt ihr euch gut nach vorn gearbeitet...
In der letzten Runde hat das Auto vor mir etwas stärker abgebremst und es kam zu einer leichten Berührung, wodurch ich mir den Kühler beschädigt habe. Ich habe Kühlflüssigkeit verloren, die genau auf meine Vorderräder gespritzt hat. Dadurch habe ich leider noch zwei Plätze verloren. Bis zu dem Zeitpunkt befand ich mich in einem spannenden und harten Fight um den letzten Podestplatz.

Du warst zuvor schon in Asien, allerdings nur als Tourist. Wie war es jetzt für dich zum ersten Mal als Rennfahrer?
Unglaublich. Meine Eindrücke waren durchweg positiv. Es war alles astrein organisiert. Ich wurde direkt vom Flughafen abgeholt und bin an die Strecke gefahren worden. Dort habe ich mich natürlich zuerst einmal den kulinarischen Köstlichkeiten hingegeben und Sushi gegessen. Als ich mir zum Nachtisch etwas zum Naschen holen wollte, wurde ich allerdings enttäuscht. Ich griff nach einem kleinen Tütchen Lakritze. Als ich das Päckchen öffnete, war das allerdings nichts zu essen. Es war Gummiabrieb von der Strecke. Das wird dort tatsächlich als Souvenir verkauft. Danach habe ich dem Freizeitpark einen Besuch abgestattet, der direkt an der Strecke liegt. Über das weltweit bekannte Riesenrad hat man eine tolle Aussicht auf den Kurs. Es war der Wahnsinn.

Eine schlaflose Nacht inklusive?
Ich bin eines Morgens um 7 Uhr wachgeworden, weil ich dachte, jemand hätte an meinem Bett gerüttelt. Tatsächlich war es aber ein recht starkes Erdbeben. Das war schon ein krasses Erlebnis. Da ist das Adrenalin ins Blut geschossen wie ich es sonst nur vom Qualifying kenne. Das Ganze hat sich um 9 Uhr wiederholt. Aber das hat meine durchweg positiven Eindrücke nicht getrübt. Daher sind weitere Einsätze in der Blancpain GT Series Asia geplant. Ich freue mich, wieder zurückzukehren.

Maximilian Götz
13.06.2017

Platz vier auf dem Red Bull Ring: Maximilian Götz setzt seinen Aufwärtstrend im ADAC GT Masters fort

  • Bestes Resultat für den Mercedes-AMG Team HTP Motorsport-Fahrer seit der Rückkehr ins ADAC GT Masters
  • Götz im zweiten Qualifying bestplatzierter Mercedes-AMG Pilot
  • Max: "Ich möchte den Stern zum Glänzen bringen und immer zeigen, dass mit mir in jeder Serie zu rechnen ist."

Nachdem es für Maximilian Götz vor wenigen Wochen auf dem Lausitzring die ersten Meisterschaftspunkte in der Saison 2017 gab, konnte er beim dritten Rennwochenende auf dem Red Bull Ring nahtlos an diesen Aufwärtstrend anknüpfen. Mit dem zweiten Startplatz für das Rennen am Sonntag setzte Götz als Schnellster aller im Feld vertretenen Mercedes-AMG GT3 eine Duftmarke. Mit Platz vier im zweiten Lauf konnten er und sein Teamkollege Patrick Assenheimer ihr bestes Resultat in der laufenden Saison sicherstellen. Ein sechster Rang im Samstagsrennen rundete das starke Wochenende für Götz und sein Mercedes-AMG Team HTP Motorsport ab. In knapp sechs Wochen soll es im niederländischen Zandvoort (21. - 23. Juli) noch weiter nach vorne gehen.

Du hast mit Rang vier dein bisher bestes Ergebnis seit der Rückkehr ins ADAC GT Masters eingefahren. Ist dieses Resultat bittersüß bei dem Gedanken, dass ihr bis zur letzten Runde auf Podiumskurs wart?
Das trifft es recht gut! Ich hatte einen guten Start und habe Platz zwei gehalten. Natürlich wollte ich die Pace vorgeben, schnellster Mercedes-AMG GT3 sein und Patrick einen Puffer herausfahren. Das hat gut geklappt. Leider hatten wir beim Boxenstopp etwas Pech und ein anderes Auto hat uns bei der Ausfahrt in den kommenden Runden etwas aufgehalten. So kam schließlich unser Konkurrent an uns vorbei. Patrick hat Rang drei wirklich gut verteidigt und lange gekämpft. Am Ende hatte er aber keine Chance, die Position zu halten. Er hat gut gekämpft und das ist eben Motorsport. Mehr als Rang vier war heute für uns nicht drin.

Der Grundstein für das Top-Ergebnis im zweiten Rennen war schon dein Qualifying. War Startplatz zwei das Maximum?
Ja, ich denke schon. Wobei ich vielleicht mit einem besseren ersten Sektor noch ein oder eineinhalb Zehntelsekunden hätte rausholen können. Die Pole Position wäre es damit zwar trotzdem nicht geworden, aber eine perfekte Runde ist immer gut für das Ego. Ich habe es aber wie bereits am Lausitzring geschafft, bester Mercedes-AMG GT3 zu sein - das ist immer das Ziel. Ich möchte den Stern zum Glänzen bringen und immer zeigen, dass mit mir in jeder Serie zu rechnen ist.

Im ersten Rennen hast du eine wirklich beeindruckende Aufholjagd gezeigt. Wie zufrieden bist du am Ende mit Rang sechs?
Das war einfach Spaß pur auf der Strecke! Patrick ist den Start defensiv angegangen, um mir das Auto intakt zu übergeben. Als ich schließlich zu meinem Stint aus der Box kam, lagen wir auf Rang 19. Wir haben ein bisschen von Fehlern der anderen profitiert, ich habe aber auch ein paar gute Manöver gezeigt. Es war am Ende sogar richtig eng um Rang fünf. Wir waren schon nebeneinander, ich wollte aber das gute Ergebnis nicht durch eine dumme Aktion wegwerfen.

Du hast hier wohl die größte Fan-Unterstützung aller Fahrer. Motiviert dich das zusätzlich?
Es ist einfach unglaublich, einen solchen Fanclub zu haben! Ich bin am Samstag noch auf den Grillplatz gegangen und habe etwas Bier ausgeschenkt und wir haben zusammen gegrillt, um ihnen für die tolle Unterstützung zu danken. Es ist einfach beeindruckend, das riesige Banner am Eingang ins Fahrerlager und die Fahnen und Shirts überall auf den Tribünen zu sehen. So viel Unterstützung hat wohl kein anderer Fahrer hier und das macht mich unglaublich stolz!

Vom 19. bis zum 21. Juli wartet mit Zandvoort das nächste Highlight im ADAC GT Masters-Kalender. Mit welchen Erwartungen reist du in die Niederlande?
Das ist einfach ein Mega-Kurs und ich liebe ihn - eine wirkliche Fahrerstrecke mit einem klassischen Layout. Jetzt wurde sie neu asphaltiert und an etlichen Stellen erneuert. Ich bin richtig gespannt darauf, aber sie sollte unserem Mercedes-AMG GT3 richtig gut liegen. Vergangenes Jahr in der DTM war ich richtig gut unterwegs, deshalb komme ich im GT-Auto sicher auch zurecht. Das Qualifying ist in Zandvoort extrem wichtig, da du schwierig überholen kannst.

Maximilian Götz
29.05.2017

Top-10-Platzierung für Maximilian Götz bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring

  • Maximilian Götz und sein HARIBO Racing Team Mercedes-AMG überqueren beim ADAC Zurich 24h-Rennen die Ziellinie als Neunte
  • Pech im Getümmel: Eine Zeitstrafe verhindert bessere Platzierung
  • Max: "Regen setzt ein, du beschließt, auf Slicks durchzufahren - das ist Racing."

Es hatte beinahe etwas Surreales an sich - die diesjährige Ausgabe des ADAC Zurich 24h-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife drohte vergangenes Wochenende ohne Wetterkapriolen über die Bühne zu gehen. Doch das berühmt-berüchtigte Eifelwetter ließ zwar auf sich warten, sorgte aber dann doch mit einem Regenschauer in der letzten halben Stunde für rauchende Köpfe am Kommandostand. Maximilian Götz und sein Haribo Racing Team bewahrten über den Großteil der 24 Stunden einen kühlen Kopf und sicherten sich mit dem neunten Platz eine Position unter den Top-10.

205.000 Fans reisten am Wochenende in die Eifel, um einem der größten internationalen Spektakel des Langstrecken-Motorsports beizuwohnen. Nach einem Podestplatz im Vorjahr wollten es Götz und seine Teamkollegen Uwe Alzen, Lance David Arnold und Renger van der Zande erneut wissen und strebten mit ihrem HARIBO Racing Team Mercedes-AMG eine Top-Platzierung im Mercedes-AMG GT3 an. Allerdings war nach einer Strafe, die das Team erhalten hatte, an eine Wiederholung des Triumphs aus dem Vorjahr nicht mehr zu denken. Mit Platz neun im Gesamtklassement schlossen Götz und seine Kollegen die 24 Stunden als zweitstärkster Mercedes-AMG GT3 ab.

Max, wie fällt dein Fazit zum diesjährigen 24h-Klassiker auf der Nürburgring-Nordschleife aus?
Es war zweifellos mein Jahreshighlight. Dass ich dieses Jahr bereits das dritte Mal für das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG an den Start gehen konnte, ist natürlich klasse. Nach den starken Leistungen aus den Vorjahren, allen voran dem dritten Platz 2016, wollten wir natürlich auch dieses Jahr wieder ganz vorne mit dabei sein. Ein Platz unter den Top-5 wäre sicherlich möglich gewesen. Der beste Mercedes-AMG GT3 lag auf dem fünften Platz. Das zeigt, wo wir bei einem sauberen Rennen hätten landen können.

Ihr habt in den Abendstunden eine Strafe für Nichtbeachtung von Flaggensignalen erhalten. Das erinnert ein wenig an vergangenes Jahr...
Ja, da war die Situation eine ähnliche. Uns wurde eine Strafe von über drei Minuten aufgebrummt. Das ist eine dreiviertel Runde, in der du einfach in der Box stehst und verlierst, was du dir bis dahin aufgebaut hast. Das war einfach Pech. So etwas kann jedem passieren. Dennoch war uns klar, dass damit unsere Ambitionen auf eine Top-Platzierung zunichte waren. Uns war bewusst, dass das diesjährige 24-Stunden-Rennen über weite Strecken trocken bleiben würde. Da ist es kaum möglich, über einen strategischen Kniff so viel Zeit wiedergutzumachen.

Das Grande Finale hätte kaum spannender sein können. Ihr habt bei einsetzendem Regen weiter auf Slicks gesetzt. War das im Nachhinein die richtige Entscheidung?
Davon bin ich überzeugt. Wir haben bei nasser Strecke ein Auto überholt, ein weiteres schied aus. Lance hat bei den Bedingungen eine super Leistung gezeigt. Im Gegensatz zu vergangenem Jahr saß ich diesmal leider nicht hinter dem Steuer. Ich liebe solche Situationen: Regen setzt ein und du beschließt, auf Slicks durchzufahren - das ist Racing. Da kannst du noch zeigen, wie gut du dein Fahrzeug beherrschst und es bei diesen schwierigen Verhältnissen um die Strecke bewegst. Dabei zeigst du als Rennfahrer auch, was du strategisch auf dem Kasten hast. Du denkst darüber nach, was das Reglement sagt und wie du es in dieser Situation am besten auslegen kannst. Leider wurden wir früher abgewunken, weil wir nicht in einer Runde mit dem führenden Auto fuhren. Hätten wir einen weiteren Umlauf zur Verfügung gehabt, hätten wir uns womöglich um den einen oder anderen Platz verbessern können.

Als nächstes steht für dich das ADAC GT Masters-Rennwochenende auf dem Red Bull Ring (09. bis 11. Juni) auf dem Programm...
Und darauf freue ich mich besonders. Die Rennen auf dem Red Bull Ring sind immer etwas Besonderes, denn dort habe ich mein zweites Heimspiel. Die Atmosphäre vor Ort ist großartig. Mein Fanclub wird vor Ort sein und ich freue mich schon, Zeit mit den Mädels und Jungs zu verbringen. Zudem sind ein paar Fan-Aktionen geplant. Unter anderem wird es dort mein Fan-Merchandise zu kaufen geben. Zunächst habe ich kommendes Wochenende aber frei. Das werde ich dazu nutzen, Freunde zu treffen und zu trainieren, um ideal für den Red Bull Ring vorbereitet zu sein. Ich hoffe, wir werden dort konkurrenzfähig sein und können den Fans eine coole Show bieten.

Maximilian Götz
22.05.2017

Super Sunday am Lausitzring: Maximilian Götz punktet als bestplatzierter Mercedes-AMG Pilot

  • Erste Punkte für den früheren Champion nach der Rückkehr ins ADAC GT Masters
  • Platz sechs am Sonntag: Götz bestplatzierter Mercedes-AMG Fahrer
  • Erfreuliches Wiedersehen mit Kollegen aus dem Mercedes-AMG DTM Team
  • Max: "Endlich im Ziel angekommen und ein paar Punkte mitgenommen!"

Erste Punkte für Maximilian Götz nach der Rückkehr ins ADAC GT Masters! Beim Motorsport Festival auf dem Lausitzring erzielte der Champion von 2012 den sechsten Platz im Sonntagsrennen. Damit war er im zweiten Lauf der erfolgreichste Pilot im Mercedes-AMG GT3. Kleiner Makel beim gemeinsamen Rennwochenende von ADAC GT Masters und DTM: Am Samstag belegten Götz und Teamkollege Patrick Assenheimer nur den 19. Platz. Für Götz und das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport geht es in drei Wochen weiter im österreichischen Spielberg (09. bis 11. Juni 2017).

Max, Platz sechs im Sonntagsrennen und damit bestplatzierter Mercedes-AMG Fahrer: Wie bewertest du dieses Ergebnis?
Endlich im Ziel angekommen und ein paar Punkte mitgenommen! Das war ein ganz gutes Ergebnis und hat gezeigt, dass wir zu den schnellsten Mercedes-AMG Fahrern im Starterfeld gehören. Das war auch eines meiner Ziele. Mit meinem Qualifying zuvor war ich ganz zufrieden, aber mehr als Startplatz zehn war nicht drin. Kein Wunder, wenn man sich die Topspeed-Werte anschaut. Da hinken wir hinterher, das ist ein bisschen schade.

Beschreibe den Rennverlauf aus deiner Sicht.
Ich habe einen sehr guten Start erwischt und mich schnell vom zehnten bis auf den fünften Platz verbessert. Dann gab es so ein kleines Techtelmechtel. Ich habe einen Schubser von einem Konkurrenten bekommen und dadurch ein Auto vor mir getroffen. Das war meinerseits überhaupt keine Absicht, aber ich konnte nirgendwo anders hin. Es war ein Rennunfall. Von zwei anderen Autos habe ich dann Druck bekommen. Ich habe beide ziehen lassen, weil ich durch Zweikämpfe nicht viel Zeit verlieren wollte. Das Rennen dauerte ja noch eine ganze Weile. Dann habe ich einen Vorsprung auf unseren Verfolger herausgefahren und das Auto auf Platz sechs übergeben. Mein Teamkollege Patrick hat den Platz gehalten und das Rennen super nach Hause gefahren.

Warum lief es zuvor im Samstagsrennen nicht ähnlich gut für euch?
Das Qualifying hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wenn man von Platz 18 starten muss, wird es schwierig mit einem guten Ergebnis. Letztendlich sind wir 19. geworden. Klar, am Samstag waren ein paar andere Mercedes-AMG GT3 besser als wir. Aber man darf das erste Qualifying nicht als Referenz nehmen. Am Sonntag waren die Rundenzeiten deutlich schneller. Und wenn man sie kombiniert, sieht man, dass der Mercedes-AMG GT3 hier nicht zu den schnellsten Autos gehörte. Insgesamt war unsere Pace aber ganz gut, da kann ich mich nicht beschweren.

Wie war es, beim Motorsport Festival auf deine Kollegen aus dem Mercedes-AMG DTM Team zu treffen?
Für mich war es ein tolles Rennwochenende! Ich habe mich echt gefreut, die Jungs wiederzusehen. Ich war bei jeder DTM-Session in der Mercedes-Box und auch in der Startaufstellung. Das Verhältnis zu meinen ehemaligen DTM-Kollegen ist nach wie vor sehr gut. Ich bin sowieso voll drin im Thema. Ein bisschen schade war es aber schon, dass ich nicht selber am DTM-Steuer gesessen bin.

Die nächste Station im ADAC GT Masters ist Spielberg. Ein besonderes Rennen für dich...
Spielberg ist schon lange ein kleines Heimspiel für mich, weil mein Fanclub dorther stammt. Deshalb freue ich mich schon ganz besonders auf dieses Rennwochenende. Die Unterstützung für mich ist dort einfach großartig, es herrscht insgesamt eine tolle Atmosphäre. Die Rennen sind auch meist gut. Diesmal müssen wir aber noch ein bisschen in Sachen Topspeed zulegen, ansonsten wird’s schwierig auf den langen Geraden.

Maximilian Götz
02.05.2017

Schwieriges Comeback des Ex-Champions im ADAC GT Masters

  • Der Mercedes-AMG Driver landet auf den Positionen 16 und 20
  • 20.000 Zuschauer erleben spektakuläres Racing in der Motorsport Arena Oschersleben
  • Max: "Die Rennpace war immer da, aber wir hatten einfach Pech."

Maximilian Götz reist mit gemischten Gefühlen von seinem Comeback-Wochenende im ADAC GT Masters ab. Die Rückkehr in die Serie, in der er 2012 den Meistertitel holte, fiel ihm nicht schwer. Vor mehr als 20.000 Zuschauern am Wochenende in Oschersleben fuhr er in den Rennen allerdings nur auf den Positionen 16 und 20 ins Ziel. Götz und sein Teamkollege Patrick Assenheimer vom Mercedes-AMG Team HTP Motorsport waren vom Pech verfolgt und haben so in der hart umkämpften "Liga der Supersportwagen" ihr Potential nicht in Ergebnisse umgemünzt.

Wie fühlt es sich an, zurück im ADAC GT Masters zu sein?
Die Stimmung im Fahrerlager ist sehr gut, ich habe viel Spaß. Ich parke mit meinem Wohnmobil nur etwa drei Meter von der Box entfernt. Das ist sehr praktisch, um sich zwischendurch mal auszuruhen. Vom ersten Tag an habe ich mich heimisch gefühlt - es gibt noch viele bekannte Gesichter aus meinem Meister-Jahr im ADAC GT Masters. Ich freue mich, wieder hier zu sein und mich zu beweisen. Es ist toll, wieder im Mercedes-AMG GT3 zu fahren, schließlich habe ich das Auto mitentwickelt und kenne es daher in- und auswendig.

Wie lief das erste Rennen, bei dem du den zweiten Stint gefahren bist?
In den ersten Runden lief alles gut. Mein Teamkollege hat wie geplant die Position gehalten. Wir wollten konstant fahren und ins Ziel kommen. Leider kam es zu einer Berührung mit einem Konkurrenten und wir sind weit zurückgefallen. Nach dem Fahrerwechsel habe ich in der zweiten Rennhälfte am Setup gefeilt, um mich perfekt auf das zweite Qualifying und das zweite Rennen vorzubereiten. Gegen Ende des Rennens bin ich die Rundenzeiten der Spitze mitgefahren und habe so unser Potential gezeigt.

Das zweite Rennen ging ja auch gut los...
Ja, mit Startplatz zehn hatte ich uns eine gute Ausgangslage herausgefahren, auch wenn meine Qualifying-Runde nicht perfekt war. Wir hatten das Potential, nach vorne zu kommen und das Rennen lief in meinem Stint gut. Nach dem Fahrerwechsel hat mein Teamkollege das Rennen auf Position sechs aufgenommen. Allerdings gab es dann nach einem Zweikampf ein Problem am Auto und er ist zurückgefallen. Er kam schließlich an die Box und unser Rennen war damit gelaufen. Das ist wirklich schade, denn Platz sechs oder sogar Rang fünf wäre möglich gewesen.

Welches Fazit ziehst du nach dem ersten Rennwochenende deines Comebacks?
Das Wochenende lief leider nicht optimal. Die Rennpace war immer da, aber wir hatten einfach Pech. Erst der Dreher von Patrick im ersten Qualifying, dann die Probleme in beiden Rennen. Wir haben die Ergebnisse einfach nicht nach Hause gebracht. Aber wir werden das bis zum nächsten Rennen aussortieren.

Dein nächster Einsatz im ADAC GT Masters ist am Lausitzring vom 19. bis 21. Mai. Was rechnest du dir dort aus?
Der Lausitzring ist eine meiner Lieblingsrennstrecken. Der Kurs ist sehr speziell, vor allem wegen der zahlreichen Bodenwellen. Ich mag die Mischung aus schnellen Streckenabschnitten, langen Geraden und Steilkurven. Alles ist dabei. Ich habe dort immer gute Erfahrungen gemacht, daher hoffe ich, dass wir ein gutes Ergebnis einfahren. Allerdings wird das aufgrund der Einstufung des Mercedes-AMG GT3 in der Balance of Performance eine große Herausforderung. Aber wir werden auf jeden Fall alles geben. Mein Ziel lautet, bester Mercedes-Pilot zu sein.

Maximilian Götz Maximilian Götz Maximilian Götz Maximilian Götz
30.04.2017

Wir freuen uns außerordentlich, auch 2017 gemeinsam mit Maximilian Götz die ADAC GT Masters sowie 24 h Rennen bestreiten zu dürfen.

Maximilian Götz übernimmt in Oschersleben zum Auftaktrennen der ADAC GT Masters von Kay Deckstein symbolisch den Schlüssel seines brandneuen Morelo Loft 78 F.

Maximilian wird auch diese Saison in einem Morelo, gesponsert vom Caravaning Center Schmidtmeier aus Steinenbronn, die Rennsaison bestreiten. Er geniesst dadurch vor Ort im Fahrerlager den bereits gewohnten Komfort eines First Class Reisemobils von MORELO Reisemobile GmbH. Er kann sich zwischen den Trainings, Qualifyings und Rennen mit kurzen Wegen zurückziehen und sich auf die nächste Aufgabe vorbereiten und entspannen.

Bereits im 4. Jahr besteht die fruchtbare Partnerschaft zwischen Maximilian Götz und dem Caravaning Center Schmidtmeier.

Und auch dieses Jahr ist der gemeinsame Plan: #MAXImumAttack

Maximilian Götz
25.04.2017

Maximilian Götz bei Generalprobe zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unter Wert geschlagen

  • Platz 17 für das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG auf der Nürburgring-Nordschleife
  • Einzug ins Top 30-Qualifying zum 24h-Rennen Ende Mai gesichert
  • Max: "Wenn die Generalprobe nicht so gut läuft, dann läuft es im Hauptakt."

Maximilian Götz fuhr beim Qualifikationsrennen zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im HARIBO Racing Team Mercedes-AMG gemeinsam mit seinen Teamkollegen Uwe Alzen, Lance David Arnold und Renger van der Zande auf Rang 17. Den Einzug in das Top 30-Qualifying für den Langstreckenklassiker hatte sich das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG bereits durch die guten Ergebnisse in den ersten beiden VLN-Läufen gesichert. Das ADAC Zurich 24h-Rennen wird am Himmelfahrts-Wochenende vom 25. bis 28. Mai 2017 ausgetragen.

Max, wie lief dein Wochenende in der 'Grünen Hölle'?
Maximilian Götz: Die Nürburgring-Nordschleife ist immer ein grandioses Erlebnis. Allerdings lief das ganze Wochenende technisch gesehen nicht rund. Das Auto hat sich zwar gut angefühlt, doch wir hatten im Nachttraining Probleme mit dem Licht. Deswegen konnte ich nicht so pushen, wie ich wollte. Im Qualifying am Sonntagmorgen trat genau in dem Moment, als mein Teamkollege Uwe Alzen richtig Gas geben wollte, ein Problem an der Aufhängung auf. Wir mussten das Qualifying abbrechen und hatten deswegen nicht den Startplatz, den wir uns erhofft hatten.

Was ging während deines Stints im Rennen schief?
Nach dem zweiten Stint hatten wir Dämpfer-Probleme. Wir haben dann in der Box einen Dämpfer vorne rechts umgebaut. Das hat uns etwa zehn Minuten gekostet. Als Folgefehler aus dieser Situation haben wir die vorgeschriebene Mindestzeit für einen Boxenstopp unterschritten und dafür eine Strafe kassiert. Immerhin konnte ich gegen Rennende noch ein paar gute Runden fahren und an den Einstellungen feilen.

Mit welchem Gefühl reist du vom Nürburgring ab?
Man sagt ja immer: Wenn die Generalprobe nicht so gut läuft, dann läuft es im Hauptakt. Es war schon ärgerlich, aber wir waren alle gut drauf und voll motiviert. Wir lagen in den Top-10 und es wäre sicherlich noch etwas nach vorne gegangen. Letztes Jahr waren wir im Qualifikationsrennen Zweite. Wenn wir dieses Mal vorne losgefahren wären und nicht die Probleme gehabt hätten... Aber wir mussten die Notbremse ziehen, um keinen Abflug zu riskieren. Es bringt nichts, mit einem kaputten Dämpfer zu fahren. Schließlich wollten wir Daten für das 24-Stunden-Rennen sammeln. Es war sicherlich nicht das, was wir uns vorgestellt haben, aber solche Rennen sind ja dazu da, Probleme auszumerzen.

Was rechnest du dir beim 24-Stunden-Rennen Ende Mai aus?
Letztes Jahr standen wir auf dem Podium und auch dieses Jahr wollen wir wieder vorne mitmischen. Die Konkurrenz ist hart, aber wir sind voll fokussiert und werden uns in die Analyse stürzen. Ich bin mir sicher, dass das HARIBO Racing Team Mercedes-AMG beim großen Rennen eine perfekte Leistung abliefern wird.

Zunächst einmal steht für dich aber vom 28. bis 30. April in Oschersleben der Saisonauftakt im ADAC GT Masters auf dem Programm...
Ich freue mich schon sehr auf mein Comeback! An Oschersleben habe ich sehr gute Erinnerungen. Dort habe ich 2014 gemeinsam mit Maximilian Buhk einen Sieg gefeiert. Zudem stand ich in meinem Meister-Jahr 2012 zusammen mit Sebastian Asch als Zweiter auf dem Podium. Mit dem Mercedes-AMG Team HTP Motorsport will ich in dieser Saison auf jeden Fall um Siege kämpfen, am besten schon jetzt am ersten Rennwochenende.

Maximilian Götz
11.04.2017

Maximilian Götz gibt 2017 mit starken Partnern Gas

  • Startschuss für das ADAC GT Masters bei den offiziellen Testfahrten in Oschersleben
  • Maximilian Götz wird 2017 von langjährigen und neuen Partnern unterstützt
  • Maximilian: "Ich freue mich sehr, dass ich so starke Partner habe, die mich seit Jahren begleiten und dazu noch namhafte neue Unterstützer gewinnen konnte."

Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus. Vom 11. bis zum 12. April steigen die offiziellen Vorsaison-Testfahrten des ADAC GT Masters in Oschersleben. Für Maximilian Götz werden diese beiden Tage der Startschuss für seine Rückkehr in die 'Liga der Supersportwagen'. 2012 hatte der Uffenheimer gemeinsam mit Sebastian Asch die Fahrermeisterschaft gewonnen. Seinen bisher vier Siegen und zwei Pole Positions möchte der Mercedes-AMG-Team HTP Motorsport-Pilot gemeinsam mit Teamkollege Patrick Assenheimer weitere hinzufügen. Die Testfahrten wird das Duo nutzen, um den perfekten Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen.

Auf eine stabile Basis im Hintergrund kann Götz dank seiner zahlreichen Partner und Förderer bauen. Viele seiner jahrelangen, treuen Unterstützer sind weiterhin an Bord. Über den Winter sind zudem viele neue, hochrangige Partner hinzugekommen. Die Unterstützung dieser Unternehmen macht Götz stolz und hilft ihm, auf der Rennstrecke Höchstleistungen abzurufen.

Musterring
Die Möbel-Marke bietet seit 1938 hochqualitative Design-Ideen zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Marktführer im Exklusiv-Möbel-Segment ist bereits seit sieben Jahren Partner von Götz und wird auf Helm, Rennoverall sowie Mütze vertreten sein. "Ich habe gemeinsam mit Musterring meinen Titel im ADAC GT Masters gewonnen und sie haben mich auch in der DTM begleitet. Es macht mich stolz, dass sie nun auch bei meiner Rückkehr in den GT-Sport wieder an meiner Seite sind", so Götz.

SILBERPFEIL Energy Drink
Die SILBERPFEIL-1934 Energy Handels GmbH & Co KG wird ab dieser Saison einer der Partner von Götz. Der Energiedrink, dessen Name im Rennsport ein einzigartiger Mythos umgibt, bringt Götz Hochleistung im Dosenformat und macht ihn für jede Herausforderung bereit. Götz: "Heutzutage sind Energy Drinks essentiell. Der SILBERPFEIL Energy Drink wird mir vor den Rennen Kraft geben und ist natürlich auch in meiner Trinkflasche. Ich freue mich über die Unterstützung dieser jungen Marke mit einem so geilen Namen, der perfekt zu Mercedes passt und möchte die Marke an den Rennstrecken bekannter machen."

Mercedes-AMG
Das 1967 gegründete Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Die Sportwagen- und Performance-Marke verjüngt mit besonders sportlichen Fahrzeugen Mercedes-Benz und ist zu einem sehr frühen Zeitpunkt in die Entwicklungsprozesse eingebunden. "Ich bin froh und stolz, Mercedes-AMG Werksfahrer zu sein. Mit diesem Unternehmen verbinde ich so viele tolle Erinnerungen wie meinen Meistertitel im ADAC GT Masters, den Sieg bei den 24h von Spa oder auch Rang drei beim 24h Rennen auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr. Sie glauben an mich, unterstützen mich und bieten mir die Möglichkeit, nun weiter für sie Erfolge einzufahren", so Götz.

SCHUBERTH Helme
Für den Helmhersteller SCHUBERTH spielt der Motorsport seit jeher eine wichtige Rolle. Das Unternehmen aus Magdeburg entwickelt Kopfschutzsysteme seit über 70 Jahren unter anderem für die Formel 1 und sammelt dabei wertvolle Erfahrungen, die laufend in die Serienproduktion einfließen. Götz wurde bereits in seiner Zeit in der Formel 3 durch SCHUBERTH ausgestattet. Götz: "Mir war es sehr wichtig, wieder mit SCHUBERTH zusammenzuarbeiten. Mein Ziel ist es, die Helme im GT-Sport bekannter zu machen. Deshalb habe ich mich bei meinem Modell 'SF1 pro' für ein sehr auffälliges Design entschieden, das ich gemeinsam mit Wunschel Sport entwickelt habe. Es ist wichtig, den Menschen bewusst zu machen, dass jeder auf der Rennstrecke einen SCHUBERTH Helm tragen kann - nicht nur die Formel-1-Piloten.“ Handgearbeitet, nur auf Anfrage produziert und individuell angepasst - denn ein guter Helm macht den, der ihn trägt, besser, konzentrierter, für alles was vor ihm liegt.

Caravaning-Center Schmidtmeier
Das vor über 35 Jahren gegründete Unternehmen bietet in Stuttgart eine große Auswahl an Wohnwagen- und Reisemobilfabrikaten und ist seit 2014 Partner von Maximilian Götz. Sein 'Morelo Loft' von Schmidtmeier ermöglicht es dem Uffenheimer, direkt an der Rennstrecke zu übernachten und sich zwischen den stressigen Sessions in Ruhe vorzubereiten. "Ohne guten Schlafplatz geht im Rennsport nichts. Ich bin sehr glücklich, dass mir das Caravaning-Center Schmidtmeier mein Wohnmobil zur Verfügung stellt. Ich genieße es, selbst damit anzureisen und überall ein eigenes Zuhause zu haben", sagt Götz.

Meindl
Seit Jahrzehnten steht Meindl für Trachtenmode der Extraklasse. Der Familienbetrieb verbindet Tradition, Qualität und Authentizität mit neuen und innovativen Designs. Maximilian Götz verbindet eine lange Freundschaft mit Inhaber Markus Meindl, der extra für ihn eine Lederhose mit Logo und Namen designt hat. "Ich liebe Lederhosen und bin auch im Trachtenverein. Als Bayer gehört das einfach dazu. Ich möchte Tracht an der Rennstrecke wieder präsenter machen und werde deshalb auch an einigen Rennwochenenden mit meiner Lederhose durchs Fahrerlager laufen", so Götz.

Puma
Seit über 65 Jahren ist Puma für Performance- und Sportstyle-Produkte bekannt und ist eine der weltweit führenden Sportmarken. Bereits in seiner DTM-Zeit arbeitete Götz eng mit dem Unternehmen aus Herzogenaurach zusammen und setzt die Zusammenarbeit nun im GT-Sport fort. Götz: "Es geht nichts über gute Handschuhe und einen perfekten Rennschuh. Puma stellt mir handgefertigte und genau auf mich angepasste Rennschuhe zur Verfügung, die ich nicht missen möchte, wenn es um das letzte Zehntel geht."

SpotOn Marketing
Die Agentur aus Österreich unterstützt Maximilian Götz mit verschiedensten Marketing-Konzepten und bei der Sponsorensuche. Neben dem Mercedes-AMG-Team HTP Motorsport-Piloten betreut sie auch die ehemalige Williams-Formel-1-Testfahrerin Susie Wolff oder den österreichischen Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten Lucas Auer. "Sie haben mir speziell über den Winter super den Rücken freigehalten, damit ich mich voll auf den Sport konzentrieren konnte. Ich freue mich, dass unsere Zusammenarbeit auch in dieser Saison weitergeht", sagt Götz.

Maximilian Götz

Maximilian Götz

21.02.2017

Ein Champion kehrt zurück: Maximilian Götz 2017 im ADAC GT Masters

  • Maximilian Götz startet für Mercedes-AMG Team HTP Motorsport
  • Götz gewann 2012 die Meisterschaft im ADAC GT Masters
  • Max: "Es sollte unser Anspruch sein, um die Spitze zu kämpfen."

Maximilian Götz erwartet in der Saison 2017 eine neue und gleichzeitig bestens vertraute Aufgabe. Der 31-Jährige kehrt nach zwei Jahren in der DTM zurück ins ADAC GT Masters. Götz startet für das erfolgreiche Mercedes-AMG Team HTP Motorsport in der Serie, in der er 2012 die Meisterschaft gewann. Den Mercedes-AMG GT3 Rennwagen teilt er sich an den sieben Rennwochenenden mit Teamkollege Patrick Assenheimer. Das Duo tritt mit der Startnummer 84 - Götz' früherer Nummer in der DTM - an.

Götz und das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport blicken auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. Mit dem Rennstall aus Altendiez bei Limburg gewann er 2014 die Meisterschaft im Blancpain GT Series Sprint Cup. 2013 gelang Götz mit dem Mercedes-AMG Team HTP Motorsport der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, der Gewinn der Vize-Meisterschaft im Blancpain GT Series Endurance Cup sowie Gesamtplatz drei im ADAC GT Masters.

Fans können die sieben Rennwochenenden und insgesamt 14 Rennen des ADAC GT Masters live auf Sport1 im Free-TV verfolgen. Im Jahr 2010 ging Götz erstmals in der 'Liga der Supersportwagen' an den Start. 2011 erzielte er seine erste Podestplatzierung in einem SLS AMG GT3. In 50 ADAC GT Masters Rennen zwischen 2010 und 2014 sammelte Götz 4 Siege und 21 Podestplätze. Sein komplettes Programm für die Saison 2017 gibt er in Kürze bekannt.

Max, freust du dich auf die Rückkehr ins ADAC GT Masters?
Auf jeden Fall! Ich bin top-motiviert und kann es kaum erwarten, endlich wieder ins Auto zu steigen. Mit den Jungs und Mädels von HTP Motorsport habe ich in der Vergangenheit viele Erfolge feiern können. Das Team war für mich immer wie eine zweite Heimat und ich freue mich auf die gemeinsame Zukunft. Natürlich bin ich auch total happy, weiter ein Teil der Mercedes-AMG Familie sein zu dürfen. Jetzt freue ich mich sehr darauf, wieder mit dem Mercedes-AMG GT3 an den Start zu gehen. Mit dem Auto sind wir letztes Jahr beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring aufs Podium gefahren. Platz fünf beim 24h-Rennen in Spa mit HTP Motorsport war ebenfalls eine Top-Leistung.

Was rechnest du dir mit dem Mercedes-AMG Team HTP Motorsport aus?
Ich weiß sehr gut, wie eng es im ADAC GT Masters zugeht. Ich werde wohl nie vergessen, wie wir 2012 die Meisterschaft erst im letzten Rennen gewonnen haben. Dieses Jahr ist das Starterfeld wieder groß und die Konkurrenz stark. Wir können aber mit Selbstbewusstsein in die neue Saison starten. Das Team hat seine Performance immer wieder unter Beweis gestellt und mit Patrick habe ich einen talentierten Teamkollegen an meiner Seite. Deshalb sollte es unser Anspruch sein, um die Spitze zu kämpfen.

Was steht bei dir 2017 noch auf dem Programm?
Lasst euch überraschen! Da werden noch ein paar Dinge neben dem ADAC GT Masters kommen, mir wird garantiert nicht langweilig. Ich kann verraten, dass ich weiter eng mit Mercedes-AMG zusammenarbeiten werde und einige DTM-Rennwochenenden besuche, um den Jungs die Daumen zu drücken. Auch abseits der Strecke habe ich spannende Projekte, zu denen ich zu gegebener Zeit weitere Infos bekanntgeben werde. Auf jeden Fall gilt: 2017 wieder MAXimumAttack!

Maximilian Götz
17.10.2016

Saisonfinale auf dem Hockenheimring mit gemischten Gefühlen

  • Maximilian Götz bleibt beim großen Finale hinter eigenen Erwartungen zurück
  • Zweitbestplatzierter Mercedes-Pilot am Samstag – trotzdem keine Punkte
  • Max: "Ich hätte gerne noch mehr Punkte eingefahren, aber die DTM ist kein Zuckerschlecken."

Maximilian Götz hatte sich fest vorgenommen, seine zweite Saison in der DTM mit einem Highlight abzurunden. Beim großen Saisonfinale auf dem Hockenheimring vor insgesamt 142.000 Zuschauern ging der Plan jedoch nicht auf. Der Mercedes-AMG DTM Pilot konnte beim neunten Lauf der international populären Tourenwagenserie keine Punkte einfahren. Nach schwierigen Qualifyings blieb er mit den Plätzen 17 und 19 hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Max, welches Fazit ziehst du nach deinem zweiten Jahr in der DTM?
Es war eine Saison mit gemischten Gefühlen. Mein Highlight war Platz vier im Regenrennen von Moskau - das beste Ergebnis meiner DTM-Karriere. Außerdem hatte ich viele coole Zweikämpfe, die mir richtig Spaß gemacht haben und bei denen ich auch viel lernen konnte. Ich bin Racer durch und durch, das habe ich gezeigt. Auch wenn man nicht um Punkte fährt, muss man um jeden Platz kämpfen. Leider war die zweite Saisonhälfte insgesamt enttäuschend. Wir alle bei Mercedes haben uns etwas schwergetan. Ich hätte gerne noch mehr Punkte eingefahren, aber die DTM ist kein Zuckerschlecken.

Das hat sich auch am Finalwochenende in Hockenheim gezeigt...
Im Rennen am Samstag hat uns auf den Geraden einfach ein bisschen der Speed gefehlt. Deswegen bin ich zurückgefallen. Ich war zwar der zweitbestplatzierte aller Mercedes-Piloten, aber ich wusste, dass wir das Auto für das zweite Rennen radikal ändern müssen. Wir haben dann versucht, mit wenig Abtrieb zu fahren, um auf den Geraden schneller zu sein. Leider ist das nicht aufgegangen. Es haperte insgesamt an der Rennpace. Ich hatte kaum eine Chance, mich gegen andere Autos zu wehren, geschweige denn, sie zu attackieren. Den Saisonabschluss kann ich also nur unter Erfahrung verbuchen.

Du bist vor der Saison zum Mercedes-AMG DTM Team HWA gewechselt. Wie verlief eure Zusammenarbeit?
Ich habe zu Saisonbeginn das Team gewechselt und musste mich erst reinfinden. Es dauert natürlich eine Weile, bis sich alle Abläufe einspielen. Ich habe meine Jungs ein paar Mal zum Kartfahren eingeladen, damit wir uns besser kennenlernen. Letzten Endes hat die Zusammenarbeit super funktioniert und ich hatte auch eine gute Zeit mit meinem Teamkollegen Paul Di Resta. Er war schon DTM-Meister, daher konnte ich in diesem Jahr einiges von ihm lernen. Davon kann ich in Zukunft auf jeden Fall profitieren.

Wie geht es in der Saison 2017 weiter bei dir?
Ich möchte sehr gern eine dritte Saison in der DTM fahren, denn ich fühle mich unheimlich wohl bei Mercedes. Ich denke auch, dass ich dieses Jahr insgesamt einen ordentlichen Job gemacht habe. Der Speed war da und ich habe mich auch in den Dienst des Teams gestellt. Klar gab es den einen oder anderen Ausfall, meist aber nicht selbst verschuldet. Es waren oftmals unglückliche Umstände. Aber das ist Racing. Ich bin zuversichtlich, dass ich auch nächstes Jahr wieder in der DTM am Start sein werde.

Maximilian Götz
07.06.2016

Motorsport Festival und Probefahrt mit Mesut Özil: Rasante Tage für Maximilian Götz

  • Drittes Rennwochenende der DTM-Saison 2016: Pech auf dem Lausitzring
  • EM-Fieber: Gemeinsame Aktion mit Fußball-Nationalspieler Mesut Özil
  • Max: „Gefühl in den Beinen hat Mesut ja sowieso, das hat er auch am Steuer bewiesen.“
  • Vorfreude aufs Heimrennen in Nürnberg: Erste Saisonpunkte fest im Blick

Vom Podestplatz beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring über das Motorsport Festival des Jahres auf dem Lausitzring bis hin zur Probefahrt mit Fußball-Nationalspieler Mesut Özil: Hinter Mercedes-AMG DTM-Pilot Maximilian Götz liegen abwechslungsreiche Tage!

Max, leider keine Punkte für dich beim Motorsport Festival Lausitzring. Was passte nicht?
Es war sehr schade, dass unser Kampf im Rennen am Sonntag nicht belohnt wurde. Ich fuhr auf Platz zwölf und habe Druck auf Timo Scheider vor mir gemacht. Ich wäre auch vorbeigekommen, doch beim Anbremsen in Kurve zwei ist wohl vorne rechts am Auto etwas gebrochen. Damit war mein Rennen in Runde 30 gelaufen. Ärgerlich, weil ich die gleichen Zeiten fuhr wie Chris Vietoris, der am Ende Siebter wurde. Da wären locker Punkte drin gewesen.

Das Rennen am Samstag hätte auch besser laufen können...
Auf jeden Fall! Ich konnte morgens das Training wegen eines Problems am Auto nicht fahren. Ohne vorherige Übung mit neuen Reifen bin ich im Qualifying auf Platz 15 gelandet, das war in Ordnung. Wegen einer Strafe musste ich dann von der 20. Position starten. Im Rennen war ordentlich was los und ich hatte einige Überholmanöver. Meine Meinung: Du musst um jeden Platz kämpfen, egal ob um Platz 15, Punkte oder den Sieg. Manchmal läuft es nicht, aber ich will mir nicht vorwerfen lassen, nicht in jedem Rennen maximal gefightet zu haben. Platz 16 entsprach am Ende nicht unseren Erwartungen. Ohne die Zurückversetzung wäre mehr drin gewesen.

Wie hat dir generell die Atmosphäre beim Motorsport Festival Lausitzring gefallen?
War super, als Fan kann man sich doch eigentlich nicht mehr wünschen. Es gab von morgens bis abends Renn-Action in unterschiedlichen Serien. Es wäre toll, wenn wir solch ein Event jährlich im Rennkalender hätten. Ich persönlich fand es schön, mal wieder im Fahrerlager des ADAC GT Masters vorbeizuschauen. Ich kenne viele noch gut aus meinen Zeiten im GT-Sport, etwa die Jungs und Mädels von MS Racing, mit denen ich 2012 die Meisterschaft gewonnen habe.

Nach drei aufeinanderfolgenden Rennwochenenden ging es für dich rasant weiter. Am Montag hast du allerdings ausnahmsweise auf dem Beifahrersitz Platz genommen...
Am Montag war ich in Stuttgart und habe mich mit Mesut Özil getroffen. Wir standen zusammen vor der Kamera, das war eine coole Aktion. Lasst euch überraschen, was da genau kommt! Mesut ist seit ein paar Tagen Markenbotschafter für Mercedes-Benz. Ich habe ihm seinen neuen Dienstwagen, ein Mercedes-AMG S 63 Coupé, übergeben. Gefühl in den Beinen hat Mesut ja sowieso, das hat er auch am Steuer während der Probefahrt bewiesen. Ich habe dieses Jahr den Slogan ‚Vive La Mannschaft‘ auf meinem DTM-Auto und drücke den Jungs bei der Europameisterschaft die Daumen.

Das nächste Highlight wartet um die Ecke. Freust du dich auf dein DTM-Heimspiel in Nürnberg?
Klar, der Norisring gehört zu den absoluten Höhepunkten im Rennkalender. Natürlich freue ich mich auf mein Heimrennen und die fantastische Atmosphäre, aber da habe ich noch eine Rechnung zu begleichen. Im vergangenen Jahr hatte ich ziemlich viel Pech und blieb ohne Punkte. Das war ärgerlich, weil unser Mercedes-AMG DTM-Team an diesem Wochenende super aufgestellt war. Der Plan muss also sein, die ersten Zähler in dieser Saison einzusacken – und natürlich nebenbei die EM-Spiele zu verfolgen!

Maximilian Götz

Maximilian Götz

30.05.2016

Mit Mercedes-Power zum Podest beim 24-Stunden-Rennen

  • Maximilian Götz mit Haribo Racing Team-AMG zu Platz drei auf der Nürburgring-Nordschleife
  • 185.000 Zuschauer erleben Vierfachsieg des neuen Mercedes-AMG GT3
  • Max: „Das war schon ziemlich geil, weil jeder Kilometer einfach Spaß macht.“

Mega-Erfolg für Maximilian Götz vor einmaliger Kulisse! Der 30-Jährige fuhr beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erstmals auf das Podium. Bei einem der berühmtesten Rennen der Welt erzielte Götz zusammen mit dem Haribo Racing Team-AMG den dritten Platz. 185.000 Zuschauer erlebten am Wochenende einen Vierfachsieg des neuen Mercedes-AMG GT3.

Max, wie war die Aussicht vom Podium mit drei Mercedes-AMG GT3 und unzähligen Fans unter dir?
Mega! Ich habe es wirklich sehr genossen, auf dem Podium zu stehen. War ja nicht mein erstes Mal, aber der Nürburgring ist eben etwas ganz Spezielles. Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können als mit all den Mercedes-AMG Jungs da oben die Korken knallen zu lassen. Man kann sagen: Wenn du auf dem Podium stehst nach so einem langen Rennen, hast du einiges richtig gemacht. Wenn du aber auf das oberste Treppchen willst, muss alles perfekt passen. Mit ein paar Problemchen bist du raus aus dem Kampf um den Sieg.

Dabei sah es lange Zeit danach aus, als ob euer Team das Rennen gewinnen kann...
Klar, wir haben das Rennen eine ganze Weile angeführt und an der Spitze kontrolliert. Dann mussten wir wenige Stunden vor Rennende eine Strafe an der Box absitzen. Dadurch haben wir eineinhalb Minuten verloren. Das ist eine Welt, wenn man sieht, wie unheimlich eng es da vorne zuging. Regeln sind Regeln, aber das hat schon wehgetan. Bei einem Boxenstopp haben wir auch etwas Zeit liegen lassen, aber das gehört dazu bei einem 24-Stunden-Rennen. Mit dem Podium haben wir unser Ziel aber erreicht. Besonders in den Mischbedingungen waren wir sehr gut. Da konnte ich zeitweise ein paar Minuten auf unsere Verfolger rausfahren.

Was waren deine persönlichen Highlights am Wochenende?
Ich durfte das Qualifying fahren, das Top-30-Qualifying, den Rennstart und auch noch den Re-Start. Ich saß im Rennen achteinhalb Stunden im Auto und damit am längsten von all den Jungs in unserem Team. Das war schon ziemlich geil, weil jeder Kilometer einfach Spaß macht. Ich hatte tolle Duelle auf der Strecke und einen super Speed. Dafür ein ganz dickes Dankeschön an alle Jungs vom Haribo Racing Team! Das war so ein Wochenende wie ich es aus meinen Zeiten im GT-Sport kenne. Ich habe es insgesamt sehr genossen, da mal wieder voll einzutauchen.

Hagel-Chaos sorgte für einen zwischenzeitlichen Rennabbruch. Wie hast du das Unwetter im Auto erlebt?
Ich habe ja schon einiges gesehen, aber das war der helle Wahnsinn! Es war zuvor schon etwas feucht auf der Strecke, aber dann setzte ein echter Monsun ein. Ich war im Bereich Flugplatz unterwegs und wurde am Funk rechtzeitig darauf hingewiesen, dass Wasser auf der Strecke steht und ein Hagelschauer vom Himmel kommt. Ich bin voll in die Bremsen und dann war nur noch Rollen angesagt. Trotzdem sind einige abgeflogen. In dieser Situation hatten wir Glück, weil du bei solchen Bedingungen schnell die Kontrolle über das Auto verlieren kannst.

Vor dem Saisonstart hast du dir einen Bart wachsen lassen. Den wolltest du erst bei deinem ersten DTM-Podest abrasieren. Zählt das Podium beim 24-Stunden-Rennen auch?
Da will ich jetzt nicht kleinlich sein, der Bart kommt wieder ab. Wir hatten ja einen super Erfolg, das zählt schon eine Menge. Jetzt gibt es einen Neustart, und ich lasse ihn wieder wachsen, bis ich erneut auf dem Podium stehe. Das ziehe ich die komplette Saison durch. Ab Mittwoch geht es für mich weiter auf dem Lausitzring. Den Schwung vom 24-Stunden-Rennen nehme ich mit. Zuletzt in Spielberg lief es überhaupt nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben das Podium mit ein paar Bier und Spanferkel gefeiert, aber jetzt liegt die Konzentration voll auf den kommenden DTM-Rennen.

Maximilian Götz
08.05.2016

Am Hockenheimring hat Maximilian Götz im Rahmen der DTM-Auftaktveranstaltung die Schlüssel seines MORELO Palace von Kay Deckstein übergeben bekommen.

Das Caravaning-Center Schmidtmeier stellt auch diese Saison Maximilian Götz einen Morelo für seine Einsätze im Rahmen der DTM sowie vom 24 h-Rennen zur Verfügung. Es ist diesmal ein MORELO Palace 93, nahezu mit Vollausstattung in XL-Breite geworden. Damit hat Max vor Ort allen erdenklichen Komfort, um entspannt, ausgeruht und erholt die Rennwochenenden zu bestreiten.

Man kann eine Top Leistung nur dann erbringen, wenn man First Class in einem MORELO vor Ort ist.

Wir wünschen Max für dieses Jahr wieder viel Erfolg. Und die Maxime haben wir gleich mal auf den Morelo geklebt: #MAXimumAttack

Daumen hoch

Maximilian Götz
09.05.2016

Maximilian Götz zeigt starke Zweikämpfe beim DTM-Saisonauftakt

  • Maximilian Götz startet beim Auftakt in Hockenheim in seine zweite DTM-Saison
  • Maximilian zeigt starke Starts und präsentiert sich zweikampfstark
  • Maximilian: "Der Start am Samstag war sehr gut. Ich würde sogar sagen, es war einer der besten meiner bisherigen DTM-Karriere."

Am vergangenen Wochenende fiel in Hockenheim der Startschuss zur zweiten DTM-Saison von Maximilian Götz. Der Mercedes-AMG DTM-Pilot zeigte in beiden Rennen hervorragende Starts und lieferte sich etliche spannende Zweikämpfe mit seinen Konkurrenten. Sein Einsatz wurde jedoch leider nicht belohnt. Am Ende standen ein Ausfall und ein 13. Platz für ihn zu Buche.

Max, das erste Saisonrennen begann für dich mit einem fulminanten Start, leider ging es so nicht weiter...
Der Start am Samstag war sehr gut. Ich würde sogar sagen, es war einer der besten meiner bisherigen DTM-Karriere. Auch die erste Runde habe ich im Getümmel gut überstanden und kam anständig nach vorne. Ich war bereits kurz vor den Top-10, als ich in einen Zweikampf verwickelt wurde. In der Sachskurve haben wir uns beim Anbremsen berührt. Ich war auf der Innenseite, habe runtergebremst und zunächst wollte sich der Gang nicht einlegen lassen. Das Auto hat auf der Hinterachse blockiert und es zog mich raus. Ich würde die Situation als einen Rennzwischenfall verbuchen, der natürlich sehr schade war. In diesem Rennen waren Punkte ganz klar in Reichweite und die habe ich dadurch verpasst.

Am Sonntag hast du nach einem zweikampfreichen Rennen die Ziellinie gesehen. Wie zufrieden bist du letztlich mit dem Ergebnis?
Mir ist erneut ein super Start gelungen und ich war schnell im vorderen Mittelfeld unterwegs. Wie bereits am Samstag wurde auch dieses Rennen von Zweikämpfen dominiert. Sie haben riesigen Spaß gemacht, wenn auch nicht alle davon immer ganz fair abgelaufen sind. Ich bin teilweise abgedrängt worden, habe aber nicht nachgegeben und auch ein wenig dagegengehalten. Am Ende war ich vorne und habe mir ein wenig Respekt verschafft. Dabei wurde leider mein Auto etwas in Mitleidenschaft gezogen, was für den weiteren Rennverlauf nicht optimal war. Trotz unseres gut getimten und schnellen Boxenstopps war deshalb nicht mehr als Rang 13 möglich. In Anbetracht der Umstände ein Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin.

Wären mit einem intakten Auto die Punkte in Reichweite gewesen?
Das denke ich auf jeden Fall! Zu Beginn des Rennens hatte ich ein super Gefühl in meinem Auto. Nach den zahlreichen Zweikämpfen hatte es jedoch überall etwas abbekommen. Die Tür stand leicht offen, die Heckverkleidung und die Flicks waren nicht mehr vorhanden und auch der Frontdiffusor war leider beschädigt. Für diese Einschränkungen waren die Zeiten wirklich gut, was für mich und die starke Performance meines Autos spricht. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass einige Fahrer nach der langen Winterpause ein wenig übermotiviert waren und etwas beweisen wollten. Die Rennen wurden für die Zuschauer so natürlich sehr spannend, in manchen Situationen hätte ich mir allerdings etwas mehr Respekt unter den Fahrern gewünscht.

Bereits in zwei Wochen steht in Spielberg das zweite Rennwochenende der DTM-Saison an. Mit welchen Erwartungen reist du nach Österreich?
Auf dieser Strecke habe ich im vergangenen Jahr meine ersten Punkte in der DTM gesammelt. Insgesamt hatte ich dort ein gutes Wochenende. Zudem ist Spielberg durch meinen Fanclub wie ein zweites Heimrennen für mich und die Atmosphäre ist durch die traumhafte Landschaft einzigartig. Auf diesem Kurs ist Vertrauen in die Bremsen sehr wichtig, da er aus einigen Highspeed-Bremspassagen und schnellen Kurven besteht - das sollte uns in jedem Fall liegen. In der Vergangenheit haben wir in Spielberg immer sehr spannende Rennen erlebt und ich bin sicher, dass sich die Fans auf einiges gefasst machen können.

Wirst du die tolle Atmosphäre rund um Spielberg auch in diesem Jahr als Camper erleben?
Ja, auch dieses Jahr reise ich mit meinem Wohnmobil zu den meisten Strecken. Winkt doch mal, wenn ihr mich auf der Autobahn seht! Im Ernst: Es gibt für mich kaum etwas Angenehmeres, als quasi mit einem Hotelzimmer auf Rädern zu den Rennen zu fahren. Ich bin deshalb wirklich happy, auch 2016 mit dem Caravaning-Center Schmidtmeier zusammenzuarbeiten. Unsere Partnerschaft besteht schon seit 2011. Gemeinsam haben wir viele Erfolge im GT-Sport gefeiert. Im vergangenen Jahr sind wir gemeinsam in die DTM eingestiegen. Für dieses Vertrauen möchte ich mich bedanken und hoffe auf viele weitere Kilometer in meinem Wohnmobil.

Maximilian Götz
April 2016

Auch in 2016 wird Maximilian Götz an den Rennwochenenden in einem vom Caravaning-Center Schmidtmeier zur Verfügung gestellten MORELO Reisemobil direkt an den Rennstrecken wohnen.

Die sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit dem sympathischen Uffenheimer wird fort gesetzt. Max kann seine zweite DTM-Saison im Mercedes-AMG C 63 DTM sowie den Einsatz beim 24h Rennen mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 wie gewohnt First Class im MORELO bestreiten. Maximilian Götz wird in einem Morelo Palace direkt an den Rennstrecken übernachten und sich auf die Trainings und Rennen vorbereiten. Wir sind der Meinung, daß man eine Top-Leistung nur dann erbringen kann, wenn man First Class vor Ort ist.

Und das funktioniert in einem First Class Reisemobil von Schmidtmeier am Besten.

Das CCS drückt für die kommenden Aufgaben fest die Daumen! #MAXimumAttack

Daumen hoch

Maximilian Götz
18.04.2016

Max: Platz 2 beim 24h-Qualirennen auf dem Nürburgring

Maximilian Götz ist beim ADAC Qualifikationsrennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring auf Platz zwei gefahren. Gemeinsam mit dem HARIBO Racing Team – AMG, bestehend aus Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffahrth durfte er damit einen Podestplatz feiern.

Der schwarze Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer acht ging vom zweiten Platz aus in das sechsstündige Rennen. Gleich zu Beginn wurde es turbulent. Einer der Leidtragenden war Maximilians Teamkollege Uwe Alzen, der einen Schlag aufs Heck bekam, sich drehte und plötzlich Letzter im Feld war. Doch dem Team gelang bei widrigen Wetterverhältnissen mit Graupelschauern eine tolle Aufholjagd.

Alzen übergab trotz der Startkollision auf der dritten Position an Jan Seyffarth, der eine ausgezeichnete Race-Performance zeigte. Anschließend durfte Maximilian ins Cockpit. Der DTM-Pilot sorgte nach fünf Runden für den neunten Führungswechsel des Rennens.

Gegen Ende des Rennens war Maximilian dann noch einmal an der Reihe und brachte den Mercedes-AMG GT3 auf dem zweiten Rang ins Ziel. Maximilian: „Wenn man bedenkt, dass wir in der ersten Kurve Letzter waren, müssen wir mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Der unverschuldete Dreher hat uns letztendlich den Sieg gekostet. Mit den heutigen Erfahrungen gehen wir jedoch gestärkt und mit einem guten Gefühl ins 24h-Rennen im Mai.”

Maximilian Götz
18.02.2016

Max startet 2016 für Mercedes-AMG DTM Team HWA

Neue Fahreraufteilung für die Mission Titelverteidigung: Das Mercedes-AMG DTM Team geht mit einer veränderten Teamzuteilung in die DTM-Saison 2016. Vier teaminterne Wechsel setzen neue Akzente für die kommende Saison.

Das Mercedes-AMG DTM Team HWA setzt in diesem Jahr neben Max auf Paul Di Resta, Daniel Juncadella und Robert Wickens. Für Max und Juncadella ist es das erste Jahr in Diensten des erfolgreichsten Teams der DTM-Geschichte, das im vergangenen Jahr den Fahrer- und den Teamtitel gewann.

Max sagt: „Ich will mich zunächst bei Mücke Motorsport für das letzte Jahr bedanken. Wir hatten eine super Zeit zusammen und sind über das Jahr hinweg gemeinsam gewachsen. Daher schaue ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Teamwechsel. Ich habe mich bei Mücke immer sehr wohl gefühlt, aber natürlich ist es eine Ehre, jetzt für das erfolgreichste DTM-Team aller Zeiten an den Start zu gehen.“

Und weiter: „Zwar gibt es bei den Teams von Mercedes-AMG DTM keine großen Unterschiede, aber HWA ist eben eine Art Mythos in der DTM. Alle bisherigen Mercedes-Champions sind für dieses Team gefahren. Für mich ist aber auch klar, dass ich mich jetzt noch weiter steigern muss, um so oft wie möglich zu punkten und bald auch mal Richtung Podium zu schielen.“

Maximilian Götz
12.12.2015

Maximilian Götz kämpft sich bis ins Viertelfinale bei Stars & Cars

Mercedes-AMG DTM-Pilot Maximilian Götz krönte seine erfolgreiche Debüt-Saison in der DTM mit einem besonderen Highlight. Vor 35.612 Zuschauern war er in der Mercedes-Benz Arena Stuttgart einer der gesetzten Starter bei Stars & Cars und erreichte das Viertelfinale.

Der traditionelle Mercedes-Benz Saisonabschluss Stars & Cars fand in diesem Jahr zum ersten Mal in einer Fußball-Arena statt. Insgesamt traten 16 Rennfahrer, darunter die beiden Silberpfeil Formel 1-Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg sowie alle acht Mercedes-AMG DTM-Piloten, in den vier KO-Runden des Wettbewerbs an. Zu den weiteren Teilnehmern gehörten unter anderem Formel 1-Doppelweltmeister Mika Häkkinen, Ex-Formel 1- und DTM-Fahrer David Coulthard sowie DTM-Rekordchampion Bernd Schneider.

Die Piloten fuhren in jedem Rennen in identischen Fahrzeugen gegeneinander. Jede der vier Runden wurde jedoch in verschiedenen Fahrzeugklassen bestritten. Insgesamt kamen vier unterschiedliche Fahrzeuge zum Einsatz: Der Mercedes-AMG A 45 4MATIC (Achtelfinale), der Mercedes-AMG C 63 S (Viertelfinale), der Mercedes-AMG GT S (Halbfinale) und der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (Finale).

Im Achtelfinale traf Maximilian Götz auf seinen Mercedes-AMG DTM-Kollegen Christian Vietoris und setzte sich im Shootout gegen ihn durch. Im Viertelfinale wartete schließlich das große Duell: Götz gegen Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton. In einem spannenden Rennen über vier Runden musste sich der 29-Jährige nur knapp geschlagen geben. Er überquerte die Ziellinie 0,8 Sekunden hinter seinem Freund Hamilton.

Maximilian: “Ich hatte zwei kleine Quersteher und musste etwas vom Gas. Das waren lediglich zwei Zehntelsekunden pro Runde und eigentlich nicht die Welt – im Motorsport allerdings schon. Ich kenne Lewis schon seit 15 Jahren, als wir gemeinsam in der Formel 3 Euroserie gefahren sind. Natürlich möchte ich als Rennfahrer immer schneller als alle anderen sein, gegen einen Weltmeister kann ich diese knappe Niederlage aber akzeptieren. Stars & Cars war ein super Event und es war schön, so viele alte Bekannte aus dem Motorsport wiederzutreffen.”

Maximilian Götz
22.10.2015

Maximilian hat seinen Morelo Loft 82 LBX in bestem Zustand wieder zurück gebracht.

Das Ende einer sehr erfolgreichen DTM Rookie-Saison. Nach dem letzten Rennen am Hockenheim hat Maximilian seinen vom Caravaning-Center Schmidtmeier zur Verfügung gestellten Morelo wieder zurück gebracht.

Die Zusammenarbeit war für beide Seiten wieder sehr erfreulich. Nicht zuletzt den 4 Gewinnern vom Gewinnspiel der Reisemobil International und camping; cars & caravans, hat die Saison viele spannende Momente beschert.

Daumen hoch

05.05.2015

Aufregende Tage bei der Übergabe des Morelo Loft am Hockenheimring

Nachdem Maximilian seinen Morelo Loft 82 LBX an der Rennstrecke übernommen hat, ging es Schlag auf Schlag weiter. Zuerst stand ein Foto- und Interviewtermin auf dem Zeitplan. Hier ein paar Schnappschüsse von Martin Vogt von der Reisemobil International am Set.

 

Ohne Übertreibung kann man Martin Vogt den vollen körperlichen Einsatz bescheinigen. Der Chefredakteur hat bei den Lichtproben wirklich alles gegeben. Den Part von Maxi hat bei den Vorbereitungen sein Vater „Addy“ übernommen.

Reisemobil International Camping, Cars & Caravans

Mehr davon in den Juli-Ausgaben der Reisemobil International und Camping, Cars & Caravans. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Direkt im Anschluss war das Filmteam von Mercedes TV für Aufnahmen von Maximilian zu Gast.

Maximilian Götz zeigt der Moderatorin Tamara Sedmak von My Race Hub TV sein „Hotel“ auf Rädern.

Aber auch das Organisationskomitee vom Caravaning-Center Schmidtmeier war vor Ort.

Mit dem Morelo auf dem „Campingplatz“ direkt neben dem Maxi Götz Fanclub.

 

Koordinator Kay Deckstein mit ganzem Einsatz am Nagelstamm

Maximilian nimmt sich nach Dienstschluss noch Zeit, um beim Maxi Götz Fanclub Hallo zu sagen. Natürlich wurden auch diverse Utensilien mit einem Autogramm versehen, Bilder geschossen und er hat uns von seinen Eindrücken berichtet.

 

Mercedes hat bei der Mercedes Tribüne eine ganze Erlebniswelt aufgebaut.

Die Mercedes-Erlebniswelt ist sehr gut besucht

 

Maxi mal ganz in Maxi

Maxi im roten Cabrio bei der Fahrerparade

 

Den Zuschauern auf der Mercedes-Tribüne wurde während der Startaufstellung richtig etwas geboten. Nach einigen „Donuts“ mit aktuellen Mercedes-Fahrzeugen führte Heiko Wasser (RTL) vor der Tribüne mit diversen Vertretern von Mercedes ein kurzweiliges Interview. Unter anderem Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender der Daimler AG), Bernd Schneider (DTM Rekord Champion) und Toto Wolff (Motorsportchef bei Mercedes).

Ein sehr spannendes Wochenende beim DTM Debüt von Maximilian Götz. Für jedermann ist es empfehlenswert diese Atmosphäre einmal live zu erleben. Die nächste Gelegenheit ist am Lausitzring vom 29. - 31. Mai 2015.

Halten Sie nach diesem Morelo Ausschau. Da sitzt Maximilian Götz am Steuer.

Heckansicht von Maxi seinem Morelo Loft

   
27.01.2015

Maximilian startet 2015 für Mercedes-Benz in der DTM

Maximilian Götz

Maximilian verstärkt ab der Saison 2015 den Fahrerkader von Mercedes-Benz in der DTM. Der amtierende Fahrer-Champion der Blancpain Sprint Series wechselt nach vier erfolgreichen Jahren im AMG Kundensportprogramm aus dem Renn-Flügeltürer in den Mercedes-AMG C 63 DTM.

Der 28-Jährige konnte in der Vergangenheit schon Erfahrung mit einem DTM-Fahrzeug sammeln. Bereits im September 2013 durfte er als Belohnung für seine Erfolge mit dem SLS AMG GT3 eine DTM Mercedes AMG C-Klasse auf dem Lausitzring testen. Im Dezember 2014 gab er bei Testfahrten im spanischen Jerez de la Frontera sein Debüt im Mercedes-AMG C 63 DTM.

Zwischen 2011 und 2014 startete Maximilian bei 82 Rennen in einem Renn-Flügeltürer. Insgesamt erzielte er in diesem Zeitraum zehn Siege, 32 Podestplätze und 60 Top-10-Ergebnisse. In der Saison 2014 gewann er mit dem SLS AMG GT3 den Meistertitel in der Blancpain Sprint Series. Ein Jahr zuvor siegte Götz beim 24-Stundenrennen in Spa-Francorchamps und dem 1.000 Kilometerrennen auf dem Nürburgring. Im Jahr 2012 gewann er die Meisterschaft im ADAC GT Masters.

Die Talentförderung im Motorsport hat Tradition bei Mercedes-Benz. In ihrer Formel 3-Zeit fuhren unter anderem der amtierende Formel 1-Champion Lewis Hamilton (MERCEDES AMG PETRONAS), Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel und der jüngste Sieger der DTM-Geschichte Pascal Wehrlein mit Motoren von Mercedes-Benz. Seit der erfolgreichen Einführung des AMG Kundensportprogramms eröffnen sich auch in diesem Bereich Möglichkeiten einer konsequenten Talentförderung.

Maximilian: „Der Moment, als ich erfahren habe, dass ich in der kommenden Saison DTM fahren darf, war einer den ich so schnell nicht vergessen werde. Es ist wirklich ein Hammergefühl zu wissen, dass meine Erfolge die ich im Rahmen des AMG Customer Sports Programms in den letzten Jahren mit verschiedenen Teams erzielt habe, von den Motorsportverantwortlichen bei Mercedes-Benz immer aufmerksam verfolgt wurden. Das zeigt auch, dass der Kundensport ein tolles Sprungbrett sein kann und wie hoch die Qualität der Fahrer hier ist. Ein Traum geht für mich in Erfüllung! Ich werde alles tun, um auch in der DTM erfolgreich zu sein. Aber mir ist auch klar, dass ich in der kommenden Saison erst einmal einiges zu lernen habe. Aber jetzt freue ich mich erstmal auf die Tests und die Zusammenarbeit mit dem neuen Team. Alles andere wird sich dann ab Hockenheim zeigen.“

Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH: „Seit dem Start des Kundensportprogramms von Mercedes-AMG im Jahr 2011 haben wir mit dem SLS AMG GT3 sensationelle Erfolge gefeiert – zuletzt mit dem Doppelsieg beim 24-Stunden-Rennen von Dubai. Dass hier gleich zwölf SLS AMG GT3 am Start standen, war für uns ein neuer Rekord und unterstreicht gleichzeitig die hohe Zufriedenheit der Kundenteams mit unserem Rennwagen. Der Wechsel von Maximilian Götz aus dem Flügeltürer in den Mercedes-AMG C 63 DTM ist ein weiterer Beleg für den Erfolg des AMG Customer Sports Programms und zeigt auch für unsere Kundenteams und für die Fahrer im Rahmen dieses Engagements eine exzellente Perspektive auf.“

Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Wir heißen Maximilian Götz für die Saison 2015 herzlich in unserem DTM-Team willkommen. Max hat mit dem SLS AMG GT3 in den vergangenen Jahren viele Erfolge erzielt. Mit diesen Leistungen hat er sich die Chance verdient, in der DTM an den Start zu gehen. Sein Aufstieg aus dem Mercedes-AMG Kundensportprogramm in unser DTM-Team zeigt, welche großartigen Perspektiven sich jungen und erfolgreichen Nachwuchsfahrern in der weiten Motorsportwelt von Mercedes-Benz bieten. Unsere Marke fördert seit vielen Jahren junge Talente im Motorsport. Neben unserem Engagement in der Formel 3 bietet uns das Kundensportprogramm von Mercedes-AMG eine weitere Möglichkeit, um erfolgreiche Nachwuchsfahrer zu unterstützen.“

02.11.2014

Baku: Maximilian Götz ist Blancpain Sprint Series Champion

Maximilian Götz

In einem actiongeladenen Qualifikationsrennen am Sonntagmorgen in Baku hat sich Maximilian Götz frühzeitig den Titel des 2014 Blancpain Sprint Series Champion gesichert. Der 28-jährige feiert nach seinem 2012er Titelgewinn im ADAC GT Masters nun seinen bisher größten internationalen Triumph.

Nach einer Glanzvorstellung und dem dritten Saisonsieg vor zwei Wochen in Zolder konnte Götz mit einem komfortablen Punktestand die Meisterschaftsführung mit nach Aserbeidschan nehmen. Er benötigte lediglich sechs Punkte, um seinen Traum zu verwirklichen. „Ich habe mir von Anfang an keinen Druck gemacht“, so Götz. „Baku war eine neue Rennstrecke für mich, die ich erst mal kennenlernen musste. Aber wir fokussierten uns darauf, das richtige Set-up für das Auto zu finden und dann hoffentlich genug Punkte einzufahren, um die Meisterschaftstitel zu gewinnen.“

Im Zeittraining war der Stadtkurs abseits der Ideallinie noch feucht und erschwerte Verhältnisse führten zu zahlreichen Unfällen und insgesamt drei Unterbrechungen. Maximilian Götz schaffte es dennoch den #84 Mercedes-Benz SLS AMG GT3 auf einem tollen siebten Startplatz zu qualifizieren.

Das Qualifikations-Rennen der BBS startete am Sonntagvormittag um 9 Uhr. Kurz nach der grünen Ampel ereignete sich dann eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen und dem HTP Mercedes. Der #84 HTP Motorsport Mercedes trug durch den Unfall eine Beschädigung am Heckflügel davon, doch Götz behielt einen klaren Kopf und brachte den SLS schließlich als Neunter ins Ziel – und sicherte sich somit frühzeitig den Titelgewinn der Blancpain Sprint Series.

„Ich kann immer noch nicht so ganz begreifen, was in der letzten Stunde passiert ist“, so Maximilian Götz nach dem Qualifikationsrennen. „Als erstes möchte ich natürlich meinem Team, meinen Teamkollegen Maxi Buhk und auch Nico Verdonk danken, mit dem ich ein Rennen dieses Jahr gefahren bin. Das Quali-Race war wirklich hektisch. Als ich den Schaden am Auto sah, wusste ich dass es ein hartes Rennen werden würde. Gerade hier benötigt man alles an Aerodynamik, weil der Wind sehr stark sein kann. Ich verlor viel Zeit in den schnellen Kurven aber wir haben es noch geschafft, das Auto als Neunter ins Ziel zu bringen. Der Druck für mich für das Hauptrennen war somit weg, aber ich wollte natürlich noch ein gutes Rennergebnis um Maxi Buhk und dem Team die Meisterschaft zu sichern.“

Götz gelang im Hauptrennen ein sauberer Start von Position Acht. Ein undurchsichtiger Rennunfall in Runde sieben zwang den frisch gekürten Champion dann allerdings zur vorzeitigen Aufgabe.

„In dem Moment konnte ich nur an Maxi Buhk und das Team denken“, so Götz nach dem finalen Saisonlauf. „Unsere Höhen und Tiefen lagen heute so nah beieinander. Es wäre schön gewesen, die Saison mit einem Sieg und einem weiteren Titelgewinn zu beenden. Aber ich danke meinem Team und allen Sponsoren/Partnern für eine phänomenale Saison. Zusammen haben wir viel erreicht in diesem Jahr. Ich bin sehr glücklich und stolz, der 2014 Blancpain Sprint Series Champion zu sein.“

16.06.2014

Maximilian Götz übernimmt einen Morelo Palace 90 G für das 24 H Rennen auf dem Nürburgring.

uebergabe1

Unser Geschäftsführer Michael Masuhr übergibt die Schlüssel vom Morelo an Maximilian Götz

uebergabe2

Die beiden sind sich einig: Maxi wird nur noch auf der Autobahn in einem Morelo überholt. Bei den Rennen geht das gar nicht!

uebergabe3

Nochmal mit Nachdruck für seine Wettbewerber auf der Rennstrecke…

Das Caravaning-Center Schmidtmeier drückt für die grüne Hölle ganz fest die Daumen. Auf geht’s…